Google+ vs. Facebook: Zufriedenheit der Facebook Nutzer ist im Keller

Eine neue Studie des „American Customer Satisfaction Index“ spiegelt die Gefühle vieler Facebook-Nutzer wider. Zwar bietet das soziale Netzwerk einige nützliche Funktionen, doch im Allgemeinen fühlt sich die Userschaft unverstanden und übergangen. Das abschließende Urteil des ACSI bestätigt das, und setzt Facebook in Sachen Benutzerzufriedenheit auf einen der letzten Plätze. Gerade einmal 66 Prozent konnte das Social Network auf der Zufriedenheits-Skala erreichen.

Verschiedenste Web-Projekte wurden von der „American Customer Satisfaction Index“ auf Benutzerfreundlichkeit und -zufriedenheit überprüft, und mit Platzierungen versehen. Im Vergleich mit anderen Social Media Seiten liegt Facebook mit 66 von 100 erreichbaren Punkten auf dem letzten Platz. Auf Platz Eins befindet sich auch dieses Jahr das Gemeinschaftslexikon Wikipedia (78 Punkte), YouTube landet mit 74 Punkten knapp dahinter. Doch nicht nur im Vergleich mit der Konkurrenz geht Facebook unter, sogar mit branchenfremden Internetauftritten kann das soziale Netzwerk nicht mithalten.

Facebook Screenshot

Quelle: facebook.com

Von 226 getesteten Plattformen konnten lediglich 14 eine ähnliche, oder noch schlechtere Punktzahl erzielen. Offiziell kann Facebook derzeit über 750 Millionen Registrierungen verzeichnen. Bei der Masse an Mitgliedern stellt sich unweigerlich die Frage, ob die Funktionen und Features con Facebook mehr wert sind, als die Kundenzufriedenheit selbst. Doch mit dem Einstieg von Google+ sollten die Verantwortlichen hinter Facebook ihre Methoden neu überdenken, denn bei dem Google-Pendant steht der Nutzer im Mittelpunkt.

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Leider kann die veröffentlichte Studie keine Erkenntnisse über Google+ liefern, denn das Projekt war zu diesem Zeitpunkt noch nicht online. Spätestens wenn die Testphase Googles abgeschlossen ist, könnte es auf dem Social-Network Markt wieder heiß hergehen. Nach aktuellen Informationen will Google die Plattform Anfang August für alle Interessierten freischalten. Ab dann gilt es mit Spannung abzuwarten, wie die User Google+ annehmen werden.

Quellen: golem.de, techcrunch.com, foreseeresults.com

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