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Google vs. PayPal: Mobile Bezahlen mit Android-Handys

PayPal hat auf die Vorstellung eines neuen mobilen Bezahlservice von Google mit einer Klage reagiert. Zwei ehemalige Mitarbeiter PayPals sollen Insider-Wissen an Google weitergegeben haben, die dies in Google Wallet verwendet haben sollen. PayPal soll selbst an einem ähnlichen Zahlungssystem arbeiten, das ebenfalls bis zum Ende des Jahres in einer Testphase starten soll.

Nicht nur Google soll an einem Bezahlservice mit dem Handy gearbeitet haben. Auch PayPal soll ähnliche Pläne verfolgen. Nun ist dies Gegenstand eines großen Rechtsstreits. Eine Schlüsselposition nimmt dabei Osama Bedier ein, der neun Jahre lang bei PayPal tätig war und an der Entwicklung des dortigen Bezahlsystems beteiligt war. Vor einem knappen halben Jahr wechselte Bedier dann von PayPal zu Google und wurde dort Vice President Payments – und gehörte somit zum Entwicklungsteam von Google Wallet.

Bezahlen mit Android-Handys
Quelle: hddaily.de

PayPal behauptet nun, dass Google Bediers Kenntnisse vom eigenen Zahlungssystem in Google Wallet einfließen ließ. Hinter dem gesamten Deal soll jedoch Stephanie Tilenius stecken, die seit 2009 für Google tätig ist – und zuvor ebenfalls bei PayPal arbeitete. Als Vice President of Commerce soll Tilenius ihren Ex-Kollegen Bedier abgeworben haben, um dessen PayPal-Wissen in Google Wallet nutzen zu können. Die Klageschrift von PayPal umfasst satte 28 Seiten, in denen ganz konkrete Vorwürfe genannt werden. So soll Bedier Geschäftsgeheimnisse über sein Notebook zu Google geschmuggelt haben.

Bezahlte Umfragen

Google Wallet soll das Bezahlen mit dem Handy ermöglichen. Die Technik dahinter basiert auf NFC. Bedingung für die Nutzung ist daher ein Smartphone mit NFC-Chip. Vorerst werden nur User in den USA Google Wallet nutzen können. Sie benötigen ein Android Smartphone und einen Vertrag beim US-amerikanischen Mobilfunkanbieter Spring. In Zukunft soll Google Wallet um verschiedene zusätzliche Services, wie etwa Bordkarten oder Tickets erweitert werden. PayPal will ebenfalls noch in diesem Jahr mit einem ähnlichen Service starten.

Quelle: bloomberg.com

Deine Meinung

1 Kommentar
Paul | 3. Jun 2011, 16:20
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Ist zwar alles ganz schick und gut, aber was ist, wennde dann dein Handy verlierst ? Denn kann mal jmd. anders schick umsonst einkaufen :D

Die ganze Sache steht irgendwie auf so wackelige Beinen, wenn ich mir den Letzten Absatz anschaue.

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