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Handys als Zahlungsmittel: PayPal und Google Wallet bringen neue Formen der Kriminalität

Der Verband der deutschen Internetwirtschaft befürchtet neue Formen der Kriminalität, wenn Handys zum Zahlungsmittel werden. Bereits heute nutzt ein Drittel aller Smartphone-User ihr Mobiltelefon zum Online-Banking. Mit der Verbreitung von Bezahlmethoden via NFC wird erwartet, dass vier von fünf Smartphone-Usern in den kommenden Jahren mit dem Handy bezahlen werden. Die Sicherheit der Smartphones hält mit dieser Entwicklung gegenwärtig allerdings nicht Schritt.

Nicht wenige Experten glauben, dass Bargeld und Kreditkarte in Zukunft ausgedient haben werden. Ein Großteil der Zahlungen im normalen Alltag soll künftig über das Handy abgewickelt werden. Dies soll unter Anderem durch die NFC-Technik ermöglicht werden, bei der das Mobiltelefon drahtlos mit einem Bezahlterminal kommunizieren kann. Bereits heute nutzt ein Drittel aller Smartphone-User ihr Mobiltelefon zum Online-Banking. In den kommenden Jahren wird erwartet, dass 80 Prozent aller Smartphone-User Zahlungen via NFC ausführen werden.

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Quelle: preisgenau.de

Der Verband der deutschen Internetwirtschaft (Eco) sieht dies jedoch durchaus kritisch. Denn die Sicherheitstechnik im Smartphone-Bereich kann mit der technologischen Entwicklung kaum Schritt halten. Der Eco-Vorsitzende Prof. Michael Rotert meint gar, dass sich die Sicherheit von Smartphones derzeit auf dem Niveau der PC-Sicherheit von 1998 bewegt. Zahlungen mit dem Handy könnten daher nach Ansicht des Eco Verbands nicht nur gutgläubige User anziehen. Auch Kriminelle könnten ein völlig neues Betätigungsfeld entdecken.

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Prof. Rotert befürchtet gar eine regelrechte Kriminalitäts-Welle. Um dies zu verhindern sei Zusammenarbeit gefordert. Handy-Hersteller, Provider und Mobilfunkanbieter sollen gemeinsam mit Banken und Kreditkartenunternehmen arbeiten, um das Sicherheitsniveau zu verbessern. Eine Schutzfunktion sehen die Sicherheitsexperten auch in der Verbreitung der Apps über App Stores. Die Betreiber dieser Marktplätze können so leichter überwachen, welche Art von Software angeboten wird.

Quelle: eco.de

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