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HP Touchpad geht in die Verlängerung: Produktion wird wieder aufgenommen

Totgeglaubte leben länger. Diese Weisheit trifft nun wohl auch auf das HP Touchpad zu. Nachdem sich HP vor kurzem von webOS verabschiedet hatte, waren Restbestände des Tablets zu Schleuderpreisen verramscht worden. Die Chancen auf eine zweite Runde im Ausverkauf stehen nicht schlecht. HP hat nun angekündigt, die Produktion des Touchpads noch einmal aufnehmen zu wollen.

Der Abschied vom HP Touchpad kam plötzlich, aber heftig. HP gab vor kurzem bekannt, dass alle Produkte mit webOS eingestellt werden. Bereits kurze Zeit später erfolgte die Lagerräumung. Alle webOS Produkte, vom Touchpad über das Pre 3 bis zum Veer, wurden zu Schleuderpreisen verramscht. Den wohl heftigsten Preissturz erlebte das Touchpad. Das Tablet kostete im Ausverkauf nur noch knapp 100 Euro – obwohl die Herstellungskosten des Tablets auf über 300 US-Dollar geschätzt werden.

HP Touchpad
Quelle: hp.com

Der Preissturz verfehlte sein Ziel nicht. Die Lager von HP waren binnen Stunden wie leer gefegt. Wovon HP in den Wochen zuvor geträumt hatte, war nun Realität: Die Tablets gingen weg, wie warme Semmeln. Nun wurde bekannt, dass der Ausverkauf demnächst in eine zweite Runde gehen könnte. Ein HP-Sprecher bestätigte inzwischen gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters, dass die Produktion des Touchpads in Kürze wieder aufgenommen wird. Unklar ist noch, wie viele neue Tablets HP produzieren wird.

HP Touchpad
Quelle: Quelle: hp.com
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Ein definitives Ende hat HP gleichzeitig allerdings auch bereits angekündigt. Nach Ende Oktober 2011 wird es definitiv keine neuen Touchpads mehr geben. HP selbst gibt an, dass mit der Wiederaufnahme der Produktion die hohe Nachfrage bedient werden soll. Insider gehen jedoch davon aus, dass Zulieferer eine Rolle spielen. Das Ende von webOS kam so plötzlich, dass viele Zulieferer große Mengen an Touchpad-Bauteilen am Lager haben sollen. Die Aufnahme der Produktion soll so angeblich dazu führen, dass diese Überbestände reduziert werden können.

Quelle: Reuters, allthingsd.com

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