HP WebOS Betriebssystem zukünftig in Autos und Küchen

HP möchte das Einsatzgebiet seines webOS Betriebssystems in Zukunft ausweiten. Das Betriebssystem, das HP seinerzeit durch die Übernahme von Palm erhielt, kann künftig von anderen Herstellern gegen Zahlung von Lizenzgebühren übernommen werden. Zusätzlich ist geplant, dass webOS bei völlig neuen Gerätearten zum Einsatz kommen soll. HP hat dabei unter Anderem Haushaltsgeräte und Fahrzeuge im Sinn. WebOS könnte so eines Tages dem Kühlschrank zu mehr Intelligenz und dem Auto zu mehr Bedienkomfort verhelfen.

Das webOS Betriebssystem wurde ursprünglich von Palm entwickelt und kam dann zunächst bei den Palm Pre Smartphones zum Einsatz. Inzwischen gibt es auch Tablets mit webOS. Regie führt nun nicht mehr Palm sondern HP, das durch die Übernahme von Palm in den Besitz des Betriebssystems kam. Vor einigen Monaten verkündete HP, dass webOS künftig im gesamten Sortiment des Konzerns, also unter Anderem bei Druckern und Computern, zum Einsatz kommen wird. Doch das reicht HP noch nicht.

WebOS Logo Auto und Kühlschrank

Quelle. preisgenau.de

Dritthersteller sollen das Betriebssystem künftig lizenzieren und so in eigenen Produkten verwenden können. Zudem soll das Einsatzgebiet von webOS zunehmend ausgedehnt werden. HP denkt dabei weniger an klassische Anwendungsgebiete, wie etwa Smartphones, Tablets oder Netbooks, sondern vielmehr an Haushaltsgeräte und Fahrzeuge. WebOS könnte so eines Tages unter Anderem dem Kühlschrank zu mehr Intelligenz verhelfen. Das Haushaltsgerät könnte erkennen, welche Lebensmittel vorhanden und welche benötigt werden. Der webOS-Kühlschrank könnte automatisch passende Rezepte aus dem Internet heraussuchen, auf abgelaufene Lebensmittel hinweisen, Einkaufslisten erstellen oder die benötigten Lebensmittel gleich im Internet bestellen.

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Bei Autos könnte webOS neue Bedienstrukturen einführen und so zu mehr Komfort verhelfen. Abzuwarten bleibt allerdings, ob die Hersteller von Autos oder Haushaltsgeräten die Idee unterstützen werden. Während die Software-Branche eher schnelllebig ist, bleiben Autos und Haushaltsgeräte über Jahre unverändert in Betrieb. Ob sich beides verbinden lässt, wird durchaus kritisch gesehen.

Quelle: wsj.com

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