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HP will keine Handys, Tablets und PCs mehr bauen

Der PC-Hersteller HP steht vor einem großen Umbruch. Smartphones und Tablets mit webOS sollen komplett eingestellt werden. Auch über ein Ende der PC- bzw. Notebook-Produktion wird nachgedacht. Dies hätte massive Auswirkungen auf die Branche: HP ist derzeit der größte Computer-Hersteller der Welt. Dennoch scheint sich das Geschäft nicht mehr zu lohnen.

Momentan ist unklar, wie es mit der PSG-Sparte von HP weitergeht. Der PSG-Teil des Konzerns ist für Consumer-Produkte in den Bereichen Notebooks, PCs, Smartphones und Tablets zuständig. Nun wurde bekannt, dass HP seine Aktivitäten im Bereich von webOS-Geräten in den kommenden Monaten vollständig einstellen wird. Dies bedeutet das bevorstehende Ende der Pre-Smartphones und des Touchpad. In einer Mitteilung stellt HP dabei klipp und klar fest, dass intern gesetzte Ziele, auch in finanzieller Hinsicht, nicht erreicht werden konnten.

HP Zentrale
Quelle: hp.com

Doch der Umbau des Konzerns könnte weiter gehen. Denn: Auch die Produktion von Notebooks und PCs lohnt sich scheinbar nicht mehr. Der weltgrößte Computer-Hersteller will sich daher möglicherweise von seiner PC- und Notebook-Fertigung trennen. Zur Diskussion steht eine komplette oder teilweise Ausgliederung. Ob es Interessenten für eine Übernahme der PC-Sparte gibt, ist noch nicht bekannt. Immerhin konnte HP bis zuletzt Gewinne einfahren. Zwar gingen die Verkäufe zuletzt auch bei HP zurück, im Branchenvergleich steht der Computer-Hersteller aber durchaus gut da.

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Bei den webOS-Geräten sieht dies allerdings anders aus. Verglichen mit iOS oder Android ist die Verbreitung von webOS nach wie vor zu gering, um wirtschaftlich arbeiten zu können. Der radikale Schritt scheint damit zu tun zu haben, dass für die kommenden Monate Investitionen in Milliarden-Höhe nötig gewesen wären, um konkurrenzfähig zu bleiben. HP scheint dieses Risiko zu scheuen und verlagert seine Aktivitäten daher lieber in andere Bereich. Als Vorbild HPs könnte dabei IBM dienen. Der Konzern gab im Jahr 2004 seine PC-Sparte an Lenovo ab.

Quelle: hp.com, heise.de

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