IE8, Safari, iPhone und BlackBerry im Pwn2Own Hacker-Contest gefallen

Den Attacken der Hacker beim Hackerwettbewerb Pwn2Own konnten iOS und BlackBerry OS nicht standhalten. Zuvor wurden auch bereits der Internet Explorer 8 und Safari für Mac OS X geknackt. In allen Fällen konnten Sicherheitslücken durch manipulierte Webseiten ausgenutzt werden. Die Hacker erhalten Preisgelder und Hardware, während die Unternehmen die Sicherheitslücken im Gegenzug schließen können.

Zwei Hackern ist es gelungen iOS und BlackBerry OS zu knacken. Anlässlich des Hackerwettbewerbs Pwn2Own wurden so Sicherheitslücken aufgedeckt. Bei beiden Smartphone Plattformen gelang es den Hackern über manipulierte Webseiten Kontrolle über das jeweilige Mobiltelefon zu erhalten. So konnten persönliche Daten, wie beispielsweise das Adressbuch ausgelesen werden. Im Falle von BlackBerry OS war auch der Zugriff auf Bilder möglich.

iPhone Blackberry Safari Internet Explorer

Quelle: preisgenau.de

Die Sicherheitslücke von BlackBerry OS befindet sich in der WebKit-Engine des Browsers, mit der grundsätzlich auch Remote-Rechte zu erlangen gewesen wären. Die Sicherheitslücke soll auch zurzeit noch bestehen. Mit einem baldigen Update ist jedoch zu rechnen. Bei iOS sieht die Situation etwas anders aus. Auch hier konnten die Hacker eine Sicherheitslücke des Browsers nutzen. Geknackt wurde iOS jedoch in der Version 4.2.1. Die aktuelle Version iOS 4.3 soll mit dem gleichen Trick nicht mehr zu überwinden sein.

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Ähnlich sieht es auch bei Microsoft aus. So existiert die Sicherheitslücke, die Hacker ausnutzen, um den Internet Explorer 8 zu knacken im Internet Explorer 9 nicht mehr. Im Zuge des Hackerwettbewerbs Pwn2Own versuchte auch Apple bereits im Vorfeld Sicherheitslücken des Safari Browsers für Mac OS X zu schließen, schlussendlich waren hier jedoch auch die Hacker erfolgreich. Die Sicherheitslücken werden nicht veröffentlicht, sondern an die betroffenen Unternehmen weitergeleitet. Die Hacker erhalten Preisgelder und die gehackte Hardware.

Quelle: cnet.com

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