Internet Kindersicherung für Windows XP leicht zu umgehen

Spezielle Schutzsysteme für Kinder und Jugendliche versprechen, Webseiten mit Pornografie, Gewaltdarstellungen oder Nazi-Propaganda automatisch abzublocken. Eine Internet Kindersicherung funktioniert aber nur bedingt und lässt sich leicht umgehen.

Mit verschiedenen Strategien versuchen die Anbieter, nicht kindgerechte Webseiten von vornherein auszufiltern. Am besten funktioniert eine Internet Kindersicherung mit sogenannten Whitelists. Dabei legen die Eltern fest, welche Webseiten ihre Sprösslinge besuchen dürfen, alle anderen sind gesperrt. Das ist aber nur bei kleinen Kindern sinnvoll, je größer sie werden, desto freier wollen sie sich auch im Internet bewegen.

Blacklists verkehren das Prinzip ins Gegenteil. Die Software zur Internet Kindersicherung pflegt hier eine Liste von Webseiten, die nicht Kind- und Jugendgerecht sind und blockt sie ab. Zusätzlich kommen bei einigen Systemen Wortfilter zum Einsatz, die nach markanten Begriffen suchen und bei Befund die Internet-Seite sperren.

Interessante Alternativen mit Zukunft sind Systeme, die über die Hardware, einen Router, filtern. Als erstes Betriebssystem bringt Windows Vista eine Internet Kindersicherung mit, die aber auf einfachste Weise umgangen werden kann.

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Grundsätzlich ist keine auf dem PC installierte Internet Kindersicherung unüberwindbar. Oft genügt es schon, Windows im abgesicherten Modus zu starten. Die Filtersysteme können die Eltern darin unterstützen, ihre Kinder vor schädigenden Inhalten zu schützen. Sie können ihnen aber nicht die Verantwortung abnehmen, ihren Kindern Medienkompetenz zu vermitteln.

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