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iOS 4.3.3: Apple speichert weiterhin Standortinformationen 7 Tage lang

Apple reagierte mit der Veröffentlichung von iOS 4.3.3 schnell auf die teils heftige Kritik bezüglich der umfangreichen Speicherung von Ortsdaten bei iPhone und iPad. Mit der neuen Version des mobilen Betriebssystems wird das Datenarchiv drastisch verkleinert. Maximal sieben Tage sollen die Standortinformationen gespeichert werden und zusätzlich nicht mehr via iTunes auf einen angeschlossenen Computer übertragen werden. Zudem lässt sich die Protokollierung von Mobilfunkmasten und Wlan-Netzwerken künftig auch komplett deaktivieren. Ein fader Beigeschmack bleibt dennoch.

Angeblich war alles nur ein Fehler und gar nicht beabsichtigt. Nun ist der Fehler behoben – und dennoch ein fader Beigeschmack geblieben. Apple reagierte mit der Veröffentlichung von iOS 4.3.3 schnell auf die teils heftige Kritik bezüglich der umfangreichen Speicherung von Ortsdaten bei iPhone und iPad.

iPhone tracking
Quelle: sesam.hu

Das mobile Betriebssystem zeichnete über Monate Standortinformationen von Funkmasten und Wlan-Netzwerken auf, speicherte diese lokal auf dem Smartphone bzw. Tablet, auf einem via iTunes angeschlossenen Computer und auf den Servern von Apple. Durch die gesammelten Ortsdaten lässt sich ein Bewegungsprofil des Nutzers erstellen. Datenschützer reagierten entsprechend entsetzt auf die Entdeckung zweier Sicherheitsexperten, obwohl die ermittelten Daten relativ ungenau und teilweise auch unvollständig sind. Mit iOS 4.3.3 soll nun wieder alles im Lot sein.

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Statt mehrerer Monate werden die Ortsdaten nur noch maximal sieben Tage gespeichert. Auf einen Computer werden die Standortinformationen zudem gar nicht mehr übertragen. Deaktiviert man die Ortungsdienste, werden zudem gar keine Informationen mehr aufgezeichnet. Auch das Löschen der gesammelten Standortinformationen ist nun möglich. Prinzipiell hat Apple damit einen Zustand hergestellt, der als fehlerfrei gelten soll. Ob er dies ist, wird sich zeigen. So fehlt eine Verschlüsselung der Datenbank auch bei iOS 4.3.3 weiterhin.

Quelle: arstechnica.com

Deine Meinung

2 Kommentare
iPain | 7. Mai 2011, 8:50
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Was schreibt ihr da für einen Bullshit. Die Daten wurden nie an Apple übertragen und werden nur auf dem iPhone und seinen Backups gespeichert.

John | 10. Mai 2011, 7:22
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@iPain: Natürlich werden die Daten an Apple übertragen. Teilweise war das schon länger bekannt: „Das Unternehmen hatte Mitte 2010 lediglich eingeräumt, dass iPhones Daten zur Position von Mobilfunk-Masten und W-Lan-Hotspots an eine Apple-Datenbank übermitteln.“ Nun kam hinzu: „Außerdem räumt Apple ein, dass das Unternehmen über iPhones „anonymisierte Verkehrsdaten“ sammelt, um eine Datenbank mit Informationen zu Verkehrsflüssen aufzubauen.“

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