iPad 2: Erdbeben und Tsunami in Japan führen zu Lieferengpässen beim iPad 2

Die aktuelle Lage in Japan spitzt sich dramatisch zu, und die Menschen versuchen sich durch sogenannte Hamsterkäufe für den Fall einer drohenden Katastrophe zu wappnen. Doch diese Art der Bevorratung gilt nicht nur für Privatleute, sondern ebenso für Unternehmen weltweit, die auf die Technik-Bauteile angewiesen sind. Dazu gehört unter anderem auf Apple, das ohne die benötigten Komponenten Probleme mit der Herstellung des iPad 2 bekommen würde.

Die Lage nach dem Erdbeben und dem Tsunami spitzt sich in Japan derzeit immer mehr zu. Einige Zulieferfirmen können bereits schon nicht mehr produzieren, da die Fertigungsanalgen zerstört wurden. Daher gehen Branchen-Experten des Marktforschers IHS iSuppli davon aus, dass es in der nächsten Zeit zu bedeutenden Lieferengpässen, besonders für die Technik-Industrie, kommen kann. Zu diesen betroffenen Unternehmen gehört unter anderem auch Apple, denn der Konzern von Steve Jobs lässt in Japan bekanntlich einige Bauteile des iPad 2 herstellen.

iPad 2 und Japan
Quelle: preisgenau.de

Darunter zählen zum Beispiel der verbaute Flashspeicher, der von Toshiba geliefert wird, oder auch der DRAM-Speicherchip des japanischen Herstellers Elpida Memory. Desweiteren liefert Ashai Glass das Glas, welches für das Display des Tablet-Rechner benötigt wird, und die Dependance Apple Japan hat bereits Probleme bei der Herstellung der Lithium-Ionen-Akkus. All diese Bestandteile sind derart exklusiv, dass Apple auf keinen anderen Hersteller zurückgreifen kann, so dass die Produktion des iPad 2 bereits schon bald zum Erliegen kommen könnte.

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Andere Hersteller, wie zum Beispiel Samsung, sind nur peripher von den Ausfällen betroffen, da die verschiedenen technischen Komponenten auch durch Bauteile anderer Hersteller ersetzt werden können. Da die Nachfrage in Bezug auf das iPad 2 jedoch größer ist, als im Vorfeld angenommen, bleibt derzeit nur abzuwarten, wie sich die Lage in Japan weiter entwickeln wird. Ebenso wird die Zukunft zeigen, ob Apple die Lieferengpässe doch noch anderweitig kompensieren kann, oder ob die Produktion des iPad 2 unter Umständen doch zum Erliegen kommt.

Quellen: isuppli.com, techcrunch.com

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