iPad und iPhone lassen Netbook-Markt um 40% einbrechen

Wer den PC hauptsächlich zum Surfen benutzt und mobil sein möchte, greift meist zu einem Mini-Laptop, besser bekannt als Netbook. Diese Branche konnte in letzter Zeit großen Zuwachs verzeichnen, doch nun meldet Microsoft einen deutlichen Einbruch des Marktes im letzten Quartal. Die Umsätze bei Netbooks seien um über 40 Prozent zurückgegangen. Doch der Prozessorhersteller Intel ist anscheinend anderer Meinung.

Bill Koefoed, General Manager für Investor Relations bei Microsoft, erläuterte vor kurzem bei einer Konferenz, dass der Absatz von Netbooks um 40 Prozent eingebrochen sei. Dies kommt überraschend, denn seit über drei Jahren finden immer mehr Nutzer Gefallen an den schmalen Laptops. Microsoft reagierte rechtzeitig, und Linux als Betriebssystem für Netbooks wurde fast komplett durch Windows XP ersetzt. Nun ist es Windows 7, welches bald auf 90 Prozent aller Netbooks installiert sein soll.

Netbook oder mini Laptop

Quelle: giocattoleria.it

Weiter erläutert Koefoed, dass der Markt um PCs für Geschäftskunden weiterhin steigt. Im letzten Quartal konnte er einen Zuwachs von neun Prozent verzeichnen und Microsoft erwarte einen noch höheren Anstieg. Der PC-Markt allgemein hingegen, ging um ein bis drei Prozentpunkte zurück. Intel sieht die Situation rund um Netbooks jedoch anders. Zwar stagniere der Markt momentan, doch von einem Rückgang von 40 Prozent wäre noch lange nicht die Rede. Die Einführung der Tablet-PCs würde zwar eine Änderung herauf beschwören, doch momentan würde sich der Handel mit Netbooks immer noch lohnen.

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Doch Microsoft Finanzchef Peter Klein hält dagegen, dass Intel Netbooks aus der PC-Mikroprozessorsparte heraus gerechnet hätte, und deshalb den Rückgang nicht kalkulieren könne. Zuletzt meldete sich Intel Pressesprecher Martin Strobel gegenüber golem.de zu Wort, und erläuterte, dass Intel in der Bilanz lediglich den Umsatz ausgewiesen hätte. Damit habe Intel keine Absatzzahlen für Netbooks und konnte sich somit nur auf die Recherchen der Marktanalysten berufen.

Quelle: cnet.com, shareholder.com, golem.de

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