iPhone 5: Apple erhält Patent für standortbasierte Informationsdienste

Apple hat ein Patent auf standortbasierte Informationssysteme erhalten. Das ursprünglich 1998 von Xerox beantragte Patent wurde 2009 von Apple übernommen und nun neu zugesprochen. Dies könnte für die gesamte Branche weitreichende Auswirkungen haben. Da das Patent eher allgemein gefasst ist, befürchten Experten, dass es kaum möglich sein wird, das Patent nicht zu verletzen.

Im Jahr 1998 hat Xerox ein Patent angemeldet, das damals als ziemlich visionär galt. Das Patent betrifft nämlich so genannte standortbasierte Informationsdienste. Der Schutz erfasst Software-Produkte, die ein Ortungssystem wie etwa GPS in Kombination mit einem Netzwerk nutzen. Prinzipiell trifft dies auf viele heutige Apps zu. Auf solche von sozialen Netzwerken etwa, die Daten zum Standort des Users auswerten. Das Patent ist im Laufe der Zeit also sehr wertvoll geworden.

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Quelle: apple.com

Dies hatte im Jahr 2009 auch Apple erkannt. Der Konzern aus Cupertino kaufte das Patent und meldete es unter eigenem Namen neu an. Nun hat die US-amerikanische Patentbehörde das Patent offiziell Apple zugesprochen. Dies könnte für die gesamte Branche weitreichende Auswirkungen haben. Das Patent ist nämlich sehr allgemein formuliert und unterscheidet kaum zwischen unterschiedlichen Nutzungsszenarien. Dies hat zur Folge, dass es nach Meinung von Experten kaum möglich ist, Apps mit GPS oder anders gelöster Ortungsdienste zu programmieren, die das Patent nicht verletzen.

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Das Patent unterscheidet zudem auch nicht zwischen unterschiedlichen Gerätearten. Es könnte also nicht nur bei Smartphone oder Tablets, sondern auch bei anderen Gerätearten, wie etwa Kameras oder Navigationsgeräten gelten. Eine mögliche Folge: Apple könnte Lizenzgebühren von Anbietern verlangen, die gegen das Patent verstoßen. Für viele Anbieter könnte dies teure und kaum kalkulierbare Konsequenzen haben.

Quelle: zdnet.de

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