iPhone 5 mit LTE zeigt im Test zahlreiche Schwächen

Das iPhone 5 unterstützt bekanntlich die LTE-Technologie. Dabei handelt es sich um die sogenannte Long Term Evolution Technik, die als neuer Mobilfunkstandard und somit als offizieller Nachfolger von UMTS gilt. Mit LTE sind theorietisch Downloadraten von bis zu 300 Megabit pro Sekunde möglich.

Doch stellt sich die Frage, ob diese Geschwindigkeiten auch tatsächlich in der Realität erreicht werden können. Dieser Frage gingen nun die Kollegen der Online-Ausgabe des bekannten Magazins Connect auf den Grund – mit überraschenden Ergebnissen.

iPhone 5
Quelle: elitedaily.com

Um die LTE-Geschwindigkeit testen zu können, bedarf es nicht nur einem Smartphone, welches die LTE-Technologie unterstützt, sondern darüber hinaus auch einen entsprechenden Datentarif. Da das iPhone 5 zwar LTE unterstützt, sich dabei jedoch nur über eine 1.800 MHz Verbindung in das Netz einwählt, muss man zum einen in einer Großstadt wohnen und zum anderen über einen Vertrag bei der Deutschen Telekom verfügen. Derzeit baut ausschließlich die Telekom das Mobilfunknetz aus, und das vorerst auch nur in größeren deutschen Städten.

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Die LTE-Option bei der Telekom kostet monatlich rund zehn Euro mehr, und verspricht Downloadraten von mindestens 100 Mbit/s. Damit wären die möglichen 300 Mbit/s zwar noch lange nicht erreicht, doch auch die versprochenen 100 Megabit sind laut den Testern mehr als utopisch. Die Kollegen von Connect testeten dazu das LTE-Netz in Stuttgart und haben die bekannte Speedtest-Anwendung Ookla genutzt, um die Verbindungsgeschwindigkeit messen zu können. Das Ergebnis ist ernüchternd und zeigt, dass die Telekom ihre Versprechungen definitiv nicht einhalten konnte.

Der gemessene Höchstwert lag bei knapp über 52 Mbit/s, der Durchschnitt hingegen nur bei etwa 20 Megabit pro Sekunde. Zwar bietet das LTE-Netz so kürzere Latenzzeiten beim normalen Surfen im Netz, doch stellt sich die Frage, ob sich die zehn Euro pro Monat dafür tatsächlich lohnen. Da jedoch auch die Konkurrenten Vodafone und O2 ihre Netzte weiter ausbauen, bleibt die Hoffnung, dass zumindest in einem halben Jahr die ersten Werte gemessen werden können, die tatschlich über 100 Mbit/s liegen.

Quellen: chip.de, computerbild.de, golem.de, arenamobile.de, connect.de

3 Kommentare
Lukas | 24. Dez 2012, 17:43
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Ist ja klar, dass man nicht auf 100 MBit/s kommt, ausser du hast eine Antenne für dich alleine. Teste mal HSPA+ in der Stadt und schau mal ob du da auch auf die 21 bzw. 42 MBit/s, da hast du auch wens sehr gut kommt mal die Hälfte, von dem her ist dies ein gewaltiger Fortschritt wenn man da schon einen Durchschnitt von 20 MBit hat. Und wer braucht schon volle 100 MBit/s auf seinem Smartphone, gute Anwortzeiten sind hier wesentlich wichter. Und Funk ist und bleibt ein Shared Medium bei welchem sämtliche Benutzer die Leistung teilen müssen. Wenn du also das LTE des iPhones teste dies in einem privatem LTE Netz ohne zusätzlichen Benutzer anstatt, das iPhone und die LTE Technologie in den Dreck ziehen weil man schlichtwegs keine Ahnung hat.
Gruss aus der Schweiz
Lukas

Wolfgang | 24. Dez 2012, 22:25
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Um die LTE-Geschwindigkeit testen zu können, bedarf es nicht nur einem Smartphone, welches die LTE-Technologie unterstützt, sondern darüber hinaus auch einen entsprechenden Datentarif.

bedarf es nicht nur eines Smartphones,… sondern darüber hinaus auch eines entsprechenden Datentarifs.

„Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod“…

Sven, bitte versuche, Dich des Gentivs zu befleißigen. Danke

Ersin | 25. Dez 2012, 04:34
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In Hamburg habe ich 94 Mbit gemessen, jedoch mit einer anderen App – Die ookla Speedtest-App hat eine zu kleine Testdatei, die sie sich runterlädt und wieder hochlädt. Mit einer etwas größeren Datei ergeben sich höhere Datensätze.

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