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iPhone und iPad Hersteller Foxconn – oder die dunkle Seite der schönen Apple Welt

Das Leben und Arbeiten in chinesischen Großfabriken ist alles andere als leicht. Dies ist nicht erst durch die Kritik an den Arbeitsbedingungen beim größten chinesischen Auftragsfertiger Foxconn, der unter Anderem für Apple tätig ist, bekannt geworden. In der Vergangenheit hatte es gar Selbstmordserien gegeben, die den harten und unwürdigen Bedingungen in Chinas Fabriken geschuldet sein sollen. Ein neuer Bericht zeigt nun, dass sich wenig verändert hat. Bei Foxconn müssen Mitarbeiter nun schwören keinen Selbstmord zu begehen.


Zwei Forschungseinrichtungen haben sich erneut mit der Situation in chinesischen Großfabriken auseinandergesetzt. Das Ergebnis der Studien zeigt, dass sich die Situation der Arbeiter vor Ort in den vergangenen Monaten nicht verändert hat. Noch immer müssen die Arbeiter in den Fabriken der großen Auftragsfertiger, die beispielsweise das iPad und iPhone für Apple herstellen, unter teilweise unmenschlichen Bedingungen leben und arbeiten. In der Vergangenheit hatte es wegen der schwierigen Umstände gar eine Selbstmordserie gegeben.

Foxconn MItarbeiter
Quelle: zh.wikipedia.org  von Steve Jurvetson

Die Reaktion hierauf: Mitarbeiter müssen nun schwören unter keinen Umständen einen Selbstmord zu begehen. Ansonsten hat sich scheinbar aber wenig verändert. Gesetzliche Regelungen sollen vielfach weiterhin ignoriert werden. So dürfen offiziell zwar nur 36 Überstunden pro Monat geleistet werden, in der Praxis sind in Einzelfällen jedoch bis zu 98 Überstunden pro Monat festgestellt worden. Gerade bei hoher Nachfrage werden die Bedingungen härter. Bei Einführung des iPads soll es erst nach 13 Arbeitstagen einen freien Tag gegeben haben.

Mitarbeiter, die sich weigern Überstunden zu machen, sollen mit weniger Lohn auskommen müssen. Mitarbeiter, die Leistungsvorgaben nicht erfüllen, sollen vor ihren Kollegen gedemütigt werden. Da viele Arbeiter in China auf den Fabrikgeländen leben, endet die Geißelung auch nicht nach Feierabend. So sollen Arbeiter keinen Haartrockner benutzen dürfen und schriftlich attestieren, dass die Benutzung eines Haartrockners falsch sei. Arbeiter in Chinas Fabriken müssen auch heute noch vor allem eins: Funktionieren wie Maschinen.

Quelle: guardian.co.uk

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