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iTunes: Apple verhandelt mit Musik-Labels über unbegrenzte Musik-Downloads

Apple soll sich zurzeit in Gesprächen mit Plattenfirmen befinden, um seinen Usern unbegrenzten Zugriff auf die zuvor bei iTunes gekauften Songs bieten zu können. User sollen so Songs mehrfach downloaden können. Dies könnte die Nutzung mehrerer Apple-Produkte, wie iPhone und iPad, erleichtern und die User zudem vom Erstellen lästiger Updates verschonen.

Bislang können die bei iTunes gekauften Songs nur ein einziges Mal heruntergeladen werden. Anschließend sind sie Teil der iTunes Bibliothek und müssen fortan per Synchronisation auf iPhone, iPad oder iPod touch übertragen und von Hand auf Festplatten oder anderen Medien gesichert werden. Zukünftig könnte sich dies ändern. Apple soll sich zurzeit in Gesprächen mit Plattenfirmen befinden, um seinen Usern unbegrenzten Zugriff auf die zuvor bei iTunes gekauften Songs bieten zu können. User sollen so Songs mehrfach downloaden können. Beim Umstieg von einem auf ein anderes Apple-Modell, könnten die Songs so einfach erneut geladen werden.

Apple iTunes Screenshot auf iPad Macs
Quelle: apple.com

Der iTunes Account würde so zum zentralen Sammelspeicher für die erstandene Musik. Auch Backups könnten daher entfallen, da die Songs einfach online wiederhergestellt werden könnten. Zu den Plattenfirmen, mit denen Apple derzeit in dieser Sache verhandeln sollen, Universal Music, Sony, Warner Music und EMI gehören. Die Pläne könnten zu vorherigen Gerüchten passen, wonach Apple plant den Cloud-Service MobileMe auszubauen und gleichzeitig kostenlos anbieten zu wollen.

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In Vorbereitung dieser Maßnahmen hat Apple den Bau einer riesigen Serverfarm im US-amerikanischen North Carolina begonnen. Auf den dort befindlichen Servern könnten die Daten der User von MobileMe und iTunes künftig gespeichert werden. Die Kosten für das Projekt werden auf 1 Milliarde US-Dollar geschätzt. Die Möglichkeit iTunes Songs unbegrenzt herunterladen zu können, wäre zudem ein Zwischenschritt hin zu einem rein Streaming-basierten Abrechnungsmodell.

Quelle: bloomberg.com

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