Kinos.to und Movie4k.to sollen von Providern blockiert werden

In Deutschland wird bereits seit langem darüber diskutiert, ob die Internetprovider wie 1&1 oder die Telekom gerichtlich dazu gezwungen werden können Streaming-Portale wie kinos.to und movie4k.to auf Grund der dort frei zugänglichen illegalen Inhalte zu sperren. Ein Gutachten der EuGH fordert nun eine zügige Sperrung der Film-Seiten.

Bislang verlief diese Diskussion ohne nennenswerte Ergebnisse, doch nun schaltet sich der Europäische Gerichtshof (kurz EuGH) ein. Dort liegt ein Gutachten von Generalanwalt Pedro Cruz Villalón vor, laut dem die betreffenden Seiten möglichst zügig gesperrt werden sollen.

Kinos.to und Movie4k.to
Quelle: movie4k.to

Dass sich der Europäische Gerichtshof nun um die sogenannten Streaming-Portale kümmert liegt nicht zuletzt an einer Klage des Constantin Filmverleihs. Dieser wollte bereits schon vor einiger Zeit den österreichischen Provider Telekabel gerichtlich dazu verpflichten die Seite kinos.to per Netzsperre zu blockieren. Allerdings sorgten diverse Aktivisten dafür, dass diese Sperre nicht in Kraft getreten ist. Zudem war bislang unklar, ob die Internetprovider überhaupt dazu gezwungen werden können solche Webseiten zu sperren.

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Das Gutachten des Generalanwalts Pedro Cruz Villalón belegt jetzt jedoch, dass solche Sperren nicht nur rechtlich möglich sondern auch notwendig sind. Demnach sollen die Provider IP-Blockaden oder DNS-Sperren einrichten um den Zugang zu den Streaming-Portalen zu unterbinden. Allerdings befürchten die Aktivisten und verschiedene Bürgerrechtler, dass sich diese Sperren auch auf legale Angebote im Netz ausweiten werden. Das ganze Thema erinnert an das Jahr 2009 als die damalige Familienministerin Ursula von der Leyen Webseiten mit Kinderpornografie sperren lassen wollte.

Die Bürgerrechtler fordern daher die betreffenden Seiten komplett vom Netz zu nehmen, statt die IP- beziehungsweise DNS-Sperren einzuführen. Da sich die Betreiber dieser Streaming-Portale laut Pedro Cruz Villalón jedoch meist außerhalb der EU aufhalten und die Streaming-Seiten auf ausländischen Servern hosten, sind die Betreiber oftmals nur schwer auszumachen. Bis ein solches Portal dann tatsächlich vom Netz genommen wird können Jahre vergehen. Der Europäische Gerichtshof hat sich zwar bereits mit dem Gutachten auseinandergesetzt, doch wird ein Urteil erst in den kommenden Monaten erwartet.

Quellen: gulli.com

2 Kommentare
wwejunky1992 | 4. Dez 2013, 23:17
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Wird eh nie klappen denn sobald sich ein Portal schließt öffnet das nächste Portal wie schon geschrieben Kinos.to würde zu Kinos.to movie2k zu movie4k könnte noch stunden lang weiter machen aber egal. Denn ich gebe zu warum auch nicht mal zuhause sein und ein neuen film ansehen wie jedes mal bei einem neuen film den man unbedingt sehen möchte ins Kino zu gehen

PowerPoint | 22. Dez 2013, 21:34
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Das ist doch BullShit mit der Ip Sperre wenn es danach geht wird alles gesperrt und wir Dürfen im Netz überhaupt nichts mehr und klar ist es Gemütlicher zuhause sich einen neuen Film anzuschauen als wie im Kino die meisten Kinos sind Dreckig die Sitze sind kaputt und wenn man auf dem Klo muss verpasst man die Hälfte zuhause kann man Pause machen

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