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KINOX.to: GVU jagt den Kino.to Nachfolger

Bereits über sechs Monate ist Kino.to offline. Die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) war seinerzeit maßgeblich am Ende des Streaming-Portals. Die GVU stellte den Strafantrag gegen die mutmaßlichen Betreiber von Kino.to. Nun scheint klar, wie die GVU an die notwendigen Insider-Informationen kommen konnte: Sie zahlte eine „eine niedrige sechsstellige Summe als Prämie“ an Informanten. Aktuell hat die GVU ein neues Feindbild: Kinox.to.

Im Juni 2011 klickten die Handschellen. Mehr als zehn Personen, die das Streaming-Portal Kino.to gegründet und geleitet haben sollen, wurden verhaftet. Inzwischen wurden bereits erste Urteile gesprochen. Der Verdächtige, dem zu Last gelegt wird die Server bereitgestellt zu haben auf denen die Raubkopien lagerten, muss demnach für drei Jahre und fünf Monate ins Gefängnis. Das ist die bislang höchste Haftstrafe gegen einen der mutmaßlichen Hintermänner von Kino.to. Der mutmaßliche Kopf von Kino.to hat sein Urteil noch vor sich. Es wird vermutlich noch einmal deutlich höher ausfallen.

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Quelle: connect.in.com

Möglich wurden die Verhaftungen durch Ermittlungen der Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU). Die GVU stellte seinerzeit dann auch den Strafantrag gegen die mutmaßlichen Betreiber von Kino.to. Die Ermittlungen der GVU waren allerdings offenbar nur möglich, weil die Ermittler über Insider-Informationen verfügten. Nun scheint klar, wie die GVU an diese Insider-Informationen gelangen konnte: Sie zahlte eine „eine niedrige sechsstellige Summe als Prämie“ an Informanten und erkaufte sich so das Wissen über Kino.to.

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Ein ähnliches Schicksal droht nun möglicherweise auch dem inoffiziellen Nachfolge-Portal Kinox.to. Wie das Nachrichtenmagazin Der Spiegel berichtet, bereitet die GVU aktuell auch einen Strafantrag gegen Kinox.to vor. Die Vorwürfe der Ermittler entsprechen dabei denen, die seinerzeit auch den mutmaßlichen Hintermännern von Kino.to gemacht wurden. Ob die GVU auch im Falle von Kinox.to über Insider-Informationen verfügt, ist bislang noch unklar. Das Streaming-Portal gleicht optisch – und teilweise auch inhaltlich – dem großen Vorbild Kino.to, wird jedoch vermutlich von anderen Hintermännern betrieben.

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