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Langsamer Systemstart? Veraltete Windows XP, Vista und Windows 7 Treiber entfernen

Wenn Windows zu langsam startet, kann das einem defekten oder zumindest veralteten Treiber liegen. Mit einem kostenlosen Tool wie Process Monitor lässt sich mit etwas Zeitaufwand herausfinden, ob ein solches Treiber-Problem vorliegt. Wir geben eine kurze Anleitung, wie man einen veralteten oder defekten Treiber finden kann.

Benötigt Windows viel Zeit für den Systemstart, kann die Ursache ein veralteter oder defekter Treiber sein. Es lohnt sich, dem Problem auf den Grund zu gehen, damit Windows in Zukunft wieder schneller startet. Um das Treiberproblem zu finden, kann man ein kostenlos erhältliches Tool wie Process Monitor einsetzen.

Windows 7 Systemstart Treiber
Quelle: microsoft.com

Das für Windows 7, Windows Vista, Windows XP und Windows 2000 angebotene Gratis-Tool gibt es leider nur mit englischer Benutzeroberfläche, doch wir sagen genau, welche Schritte zum Finden des veralteten oder beschädigten Treibers zu gehen sind.

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Die ersten Schritte

Nach dem Start von Process Monitor beginnt das Programm gleich mit der Überwachung des Systems. Die Überwachung schaltet man über das Lupen-Symbol aus. Als nächstes wählt man in den Optionen „Enable Boot Logging“, damit der Boot-Vorgang beim nächsten Mal protokolliert wird.

Neustart

Hat man das Protokollieren aktiviert, startet man Windows neu und ruft dann Process Monitor erneut auf. Würde man sich die Protokoll-Datei sofort ansehen, müsste man viel Zeit investieren. Das Protokoll des Startvorgangs enthält sehr viele Einträge, von denen die meisten in diesem Fall allerdings uninteressant sind.

Einträge filtern

Damit man sich nur die Stellen in der langen Protokoll-Datei ansehen muss, auf die es für das Finden von veralteten oder beschädigten Treibern ankommt, setzt man Filter ein. Zuerst drückt man die STRG-Taste zusammen mit dem Buchstaben „L“ und markiert dann die Zeile „Process Name is System Exclude“. Nun wählt man „Remove“. Jetzt werden die Felder „Process Name“, „is“, „System“ sowie „Include“ ausgewählt. Zum Schluss klickt man auf „Add“.

Die Protokoll-Datei enthält anschließend immer noch zu viele Einträge. Deshalb filtert man sich jetzt die Dateien mit der Endung .sys heraus. Wie eben wählt man dabei einige Felder aus, in diesem Fall „Path“, „ends with“, „.sys“ sowie „Include“. Zum Schluss wählt man wieder „Add“ und dann noch „OK“.

Zeit zwischen Einträgen prüfen

Leider lässt sich die Protokoll-Datei nicht noch weiter sinnvoll verkleinern. Man benötigt daher ein wenig Zeit, um die restlichen (vermutlich sind es mehrere Tausend) Zeilen des Boot-Protokolls durchzusehen. Dabei beschränkt man sich auf die Spalte „Time of Day“ und prüft, ob zwischen zwei Einträgen mehr als zehn Sekunden vergangen sind.

Dateinamen im Web suchen

Hat man eine Stelle im Start-Protokoll von Windows gefunden, bei der zwischen zwei Einträgen mehr als zehn Sekunden liegen, schaut man in der Spalte „Path“ nach dem Namen des Treibers. Diesen Dateinamen gibt es man bei einer Suchmaschine wie Google oder Bing ein, um herauszufinden, zu welchem Gerät der Treiber gehört. Wenn man das weiß, kann man sich die neueste Version dieses Treibers besorgen und diesen installieren.

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