Laut YouTube ist Flash das derzeit beste Videoformat im Internet, noch …

YouTube hält Flash derzeit für das beste Videoformat im Netz. Der YouTube-Programmierer John Harding erklärt im Firmenblog ausführlich, warum das Videoportal an dem von Adobe entwickelten Format festhält. HTML5 und andere Lösungen zur Darstellung von Videoinhalten bieten derzeit noch keinen ausreichenden Ersatz.

Nicht nur Apple-Chef Steve Jobs übt regelmäßig Kritik am von Adobe entwickelten Format Flash. Möglicherweise sind die Tage von Flash als wichtigstem Format für Online-Videos schon gezählt. Das Videotag in HTML5, Videocodes wie H.264 und das von Google entwickelte WebM lösen Flash vielleicht einmal ab. Wenn überhaupt passiert das jedoch nicht so bald.

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Quelle: youtube.com

Die Google-Tochter YouTube hält an Flash fest, unterstreicht ein Blogpost des YouTube-Programmierers John Harding. Im YouTube API Blog erklärt Harding ausführlich, warum das weltgrößre Videoportal weiterhin auf Flash setzt, obwohl HTML5 und Codecs wie H.264 und die Google-Entwicklung WebM ebenfalls genutzt werden. Für YouTube ist es wichtig, dass die Videos von möglichst allen Internetnutzern angeschaut werden können. Deshalb werden Videos zusätzlich in weiteren Videoformaten angeboten, damit die Internetnutzer, die Flash nicht verwenden können, ebenfalls Videos auf YouTube ansehen können.

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Das stärkste Argument für Flash lautet: Obwohl die Alternativen interessante Möglichkeiten bieten, braucht man im Web einfach einen Standard, der für alle möglichen Zwecke mit allen verbreiteten Web Browsern funktioniert. Die anderen Entwicklungen sind noch nicht so weit, um Flash in nächster Zeit ersetzen zu können.

Schwächen beim Abspielen im Vollbildmodus, Probleme beim genauen Ansteuern einer bestimmten Stelle innerhalb eines Videos und fehlendes Digital Rights Management sprechen laut John Harding derzeit etwa gegen HTML5 als vollständigen Ersatz für Flash. Digital Rights Management ist etwa wichtig, wenn Videos gegen Gebühr für einen begrenzten Zeitraum zu sehen sein sollen.

Inhalte schützen zu können, ist für YouTube wichtig, denn das Portal experimentiert in den USA inzwischen selbst mit einer kostenpflichtigen Online-Videothek. Für Flash spricht außerdem die gute Unterstützung für Webcams und Mikrofone. Zudem lässt sich das Puffern von Videodaten in Flash sehr gut steuern.

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