Legale Musik Downloads: Deutsche laden 2010 Musik für 151 Millionen Euro herunter

Nie zuvor gab es so viele legale Downloads wie im Jahr 2010. Insgesamt haben die deutschen User Musik für 151 Millionen Euro heruntergeladen. Die Umsätze der Branche sind so um 35 Prozent gestiegen. Auch 2011 soll das Wachstum anhalten. Als Gründe werden unter Anderem die gestiegene Verbreitung schneller Internetzugänge und die günstigen Preise der Download-Anbieter genannt.

Wenn es um neue Download-Rekorde geht, denken viele User zu aller erst an Filesharer und Raubkopierer. Doch dies ist nur eine Seite der Medaille. Auch der legale Markt legte in der Vergangenheit kräftig zu. So luden die deutschen User im vergangenen Jahr nach Angaben des Hightech-Verbands BITKOM Musik für insgesamt 151 Millionen Euro herunter. Dies entspricht einem Plus von 35 Prozent. Auch in diesem Jahr erwarten die Experten ähnliche Zuwachsraten. Als Gründe werden unter Anderem die gestiegene Verbreitung schneller Internetzugänge und die günstigen Preise der Download-Anbieter genannt.

Musik Download Statistik

Quelle: bitkom.org

Interessant ist dabei die Verteilung der Downloads. So sind die meisten User männlich. Sie machen rund 60 Prozent der Online-Musik-Kunden aus. Doch die Frauen holen auf. Alleine im vergangenen Jahr ist der Anteil weiblicher Kunden von 37 auf 40 Prozent gestiegen. Erstaunlich: Mehr als die Hälfte, nämlich 55 Prozent der Downloads entfällt auf User, die älter als 29 Jahre alt sind. Dies bestätigt auch BITKOM-Vizepräsident Achim Berg, denn bezahlte Musik-Downloads sind gerade in mittleren und höheren Altersgruppen populär?, so Berg.

Bezahlte Umfragen

Der durchschnittliche Preis für einen einzelnen Song in Deutschland liegt bei 1,06 Euro. In den letzten Jahren sind die Preise dabei kontinuierlich gesunken. Neue Potenziale werden bei mobilen Geräten gesehen. Immer mehr User verfügen über Smartphones oder Tablets und können so auch mobil auf die Angebote der großen Online-Plattformen zugreifen. Positiv dürfte sich hierbei in Zukunft auch der Markt für Streaming-Angebote entwickeln, bei denen Songs nicht einzeln heruntergeladen, sondern direkt von den Servern der Anbieter gespielt werden.

Quelle: bitkom.de

Bezahlte Umfragen