Legale TV-Serien im Internet angesichts kinos.to und movie2k.to

Das Thema Video-on-Demand beschäftigt derzeit mal wieder die Branche. Dabei steht besonders die Frage im Vordergrund, wie man die Nutzung von illegalen Angeboten mehr und mehr reduzieren kann. Dazu hat die Universität Hamburg vor kurzem eine interessante Studie veröffentlicht, die sich mit der Thematik und den damit verbundenen Problemen beschäftigt.

Neben YouTube, MyVideo und LoveFilm stellen aktuell immer mehr Anbieter kostenlose Inhalte zur Verfügung – doch warum nutzen trotzdem noch immer viele User die sogenannten Streaming-Portale? Der Grund für die noch immer recht hohe Frequentierung der illegalen On-Demand-Anbieter liegt laut der Studie unter anderem an den zum Teil sehr großen Erwartungen und Ansprüchen der Nutzer.

Legale TV-Serien im Internet

Quelle: theeverydaymuser.wordpress.com

So geht aus der Studie hervor, dass sich die meisten Nutzer eine größere und aktuellere Auswahl an Filmen und Serien wünschen – und das auch in einer besseren Qualität. So verwundert es kaum, dass selbst etwa 66 Prozent der Bezahlkunden der VoD-Anbieter wie zum Beispiel Sky oder Maxdome trotzdem auch weiterhin die illegalen Streaming-Portale nutzen.

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Desweiteren monieren immer mehr Nutzer, dass die Filme und Serien einfach zu teuer sind und zudem auch nicht immer aktuell. Will man sich beispielsweise alle Staffeln der Serie Two and a half Men anschauen, kann das je nach Anbieter richtig ins Geld gehen. Allerdings wären laut der Studie mehr als 80 Prozent der Befragten bereit, zwischen elf und 20 Euro pro Monat für ein optimiertes Angebot auszugeben. Dafür müssten die Anbieter jedoch deutlich mehr Filme und Serien anbieten – und das nach Möglichkeit in HD-Qualität.

Die Studie kommt somit zu dem Schluss, dass die Zahlungsbereitschaft der Nutzer deutlich höher wäre, wenn die Bezahlanbieter in Sachen Umfang, Qualität und Aktualität des Angebotes mit den illegalen Portalen wie kinos.to und movie2k.to gleichziehen würden. Da bislang jedoch noch von keinem der VoD-Anbieter eine offizielle Stellungnahme zu der Studie vorliegt, bleibt auch weiterhin nur abzuwarten, ob sich die Nutzung von illegalen Angeboten in naher Zukunft tatsächlich weiter minimieren lässt.

Quellen: digitimes.com, news.cnet.com, serienjunkies.de

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1 Kommentar
Legale TV-Serien im Internet angesichts kinos.to und movie2k.to
Michael | 25. Apr 2013, 12:21
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Watchever ist auf einem guten weg dahin muss aber noch etwas Optimiert werden, das grösste Problem in Deutschland dürfte die Gema machen.


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