Microsoft verdient an Google Android Handys rund 15 US-Dollar pro Stück

Wenn es mit dem eigenen Projekt nicht richtig funktioniert, muss eine andere Einnahmequelle herhalten. So auch bei Microsoft. Nachdem sich Windows Phone 7 Mobiltelefone nicht verkaufen wie gewünscht, konnte der Softwaregigant das Unternehmen HTC kürzlich mit Lizenzgebühren belasten. Nun sollen auch Samsung Smartphones herhalten, die mit dem Betriebssystem Google Android ausgestattet sind. Rund 15 US Dollar pro verkauftes Mobiltelefon soll Samsung an Microsoft zahlen.

Google Android ist mit Sicherheit eines der beliebtesten Betriebssysteme für Smartphones. Im Zuge dessen konnte es Microsoft schaffen, Lizenzgebühren für verschiedene Patente zu verlangen. Zum Unternehmen HTC und drei weiteren Firmen, welche für Microsoft bereits die Brieftasche öffnen müssen, gesellt sich nun auch Samsung hinzu. Rund 15 US Dollar soll der Konzern pro verkauftes Samsung-Android Smartphone zahlen. Überraschend, denn diversen Spekulationen zufolge, muss das Unternehmen HTC einen geringeren Betrag zahlen.

Microsoft und Android
Quelle: microsoft.com, android.com

Vielleicht ist Samsung nicht zuletzt deshalb mit dem Betrag nicht ganz einverstanden. Höchstens 10 US Dollar pro Einheit will das Unternehmen zahlen, den Differenzbetrag will man mittels einer Partnerschaft, zugunsten von Windows Phone 7 Smartphones, ausgleichen. Sollte Microsoft in den folgenden Jahren so weiter machen, könnten die durch Lizenzgebühren eingenommenen Beträge insgesamt höher sein, als das mit Windows Phone 7 Geräten angepeilte Einkommen.

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Unternehmen, die Microsoft Patente nutzen, gibt es schließlich noch genügend, wie zum Beispiel Motorola oder Foxconn International. Viele deren Smartphones werden ebenfalls vom mobilen Betriebssystem Google Android angetrieben, was eine Nutzung der angesprochenen Patente voraussetzt. Wie viel Samsung letztendlich nun zahlen muss, und was der vorgeschlagene Deal bezüglich Windows Phone 7 Mobiltelefone versprechen wird, bleibt vorerst jedoch abzuwarten.

Quellen: chip.de, zdnet.com

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