Motorola Xoom: Der iPad 2 Killer mit Android 3.0 floppt

Bislang hüllte sich Motorola in Schweigen, wenn es um Verkaufszahlen des Xoom Tablets ging. Nun wurden allerdings erstmals konkrete Zahlen genannt, die allerdings wenig erfreulich sind. Laut einem aktuellen Geschäftsbericht konnte Motorola bislang lediglich 250.000 Exemplare des Xoom Tablets absetzen. Das Apple iPad 2 verkaufte sich alleine an den ersten Tagen seines Erscheinens mehr als doppelt so viel.

Während Steve Jobs 2011 für das Jahr des iPad 2 hielt, hielten einige Kritiker entgegen, dass 2011 das Jahr der Android Tablets werden wird. Bislang scheint Steve Jobs jedoch recht zu behalten. Die Tablets mit Android Betriebssystem haben trotz der Tablet-optimierten Version 3.0 Honeycomb immer noch einen schweren Stand. Dies wird nun durch jüngst veröffentlichte Verkaufszahlen des Motorola Xoom Tablets bestätigt. Bislang ist auch das Motorola Tablet hinter den hohen Erwartungen zurückgeblieben.

Motorola Xoom
Quelle: gadgetsin.com

Seit seinem Verkaufsstart vor rund 10 Wochen hat sich das Motorola Xoom Tablet demnach scheinbar nur rund 250.000 Mal verkauft. Dies geht aus einem aktuellen Geschäftsbericht Motorolas hervor. Zuvor hatte Motorola seine grundsätzliche Zufriedenheit mit dem Marktstart des Xoom Tablets geäußert, allerdings keine konkreten Absatzzahlen genannt. Den Ruf des iPad-Killers hat das Xoom Tablet so allerdings frühzeitig bereits verloren. Das Apple Tablet konnte sich bereits an den ersten Tagen nach seinem Start mehr als doppelt so häufig verkaufen, als das Xoom im gesamten Zeitraum seit seinem Erscheinen.

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Das angestrebte Verkaufsziel von bis zu fünf Millionen verkaufter Exemplare erscheint bereits jetzt fraglich. Ein Grund hierfür ist möglicherweise auch Android selbst. Derzeit fehlt es im Android Market noch an Tablet-optimierten Apps. Kritiker bemängeln zudem die schwache Performance des Betriebssystems in Verbindung mit der Xoom-Hardware. In Deutschland startet das Xoom unterdessen erst in diesen Tagen. Vielleicht kommt das Xoom hierzulande besser an.

Quelle: chip.de

6 Kommentare
xFight | 4. Mai 2011, 16:30
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Zu wenig Geld in Werbung investiert. Die wenigsten haben vom Xoom gehört und noch weniger wissen welche Power hinter Android steckt. Dort ist man nicht so eingeschränkt wie bei iOS. Schon der „Desktop“ bei iOS ist so Innovationslos! Motorola kann einfach nicht verkaufen.

admin | 4. Mai 2011, 16:36
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@xFight: Denke auch, an den positiven Testberichten kanns nicht gelegen haben. Vielleicht kaufen auch nur Apple Leute Tablet PCs und der Markt wird total überschätzt. :-)

Roger | 4. Mai 2011, 21:08
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Die Hersteller können ihre Pads nicht liefern (Samsung nicht, Motorola nicht) und was man betreffend Stabilität über Googles Honeycomb hört klingt greulich.

Ich würd ja kaufen. Wenn ich denn gelassen würde.

Und ich würd Linux draufhauen. Da weiss man, was man hat.

Roger

King Charles | 5. Mai 2011, 09:29
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Da hat sich Motorola wieder mal einen schönen Flopp geleistet. Das kommt daher, wenn man immer häufiger unausgereifte Produkte auf den Markt schmeisst. Die goldenen Zeiten von Motorola und Nokia sind passé, da sie den Markttrend ordentlich verpennt haben. Da sind auch keinerlei Visionen aus diesen Unternehmen zu erwarten. So ähnlich hat sich auch Siemens Mobile schwer getan. Und wo sind sie heute? Vom Markt verschwunden.

admin | 5. Mai 2011, 09:51
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@King Charles: Ne so isses ja nicht, das Xoom wurde weltweit sehr positiv bewertet, es ist kein unausgereiftes Produkt.

Jupjup | 7. Mai 2011, 16:16
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Was wird eigentlich erwartet. Das sich jene die sich für Tablets interessieren und schon das IPad haben sich jetzt auch noch das IPd2 und ein Androidpad kaufen?

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