Nintendo 3DS Hardware: Doppelt so schnell wie das iPhone 4

Die 3D-Technologie bekommt immer größeren Einfluss, sei es im Bereich der TV-Geräte oder auch bei den PC- und Konsolen-Games. Mit dem Nintendo 3DS will der japanische Hersteller schon bald auch die Handheld-Sparte mit der dreidimensionalen Technik revolutionieren. Was die Hardware-Spezifikation des 3DS angeht, scheint der Handheld dafür jedenfalls bestens gerüstet zu sein, denn gleich zwei iPhone-Prozessoren und 64 Megabyte RAM-Speicher werden in dem Nintendo 3DS verbaut sein. Doch das ist noch nicht alles.

Auf der vergangenen Messe E3 stellte Nintendo zum ersten Mal den neuen 3DS vor. Der Handheld verfügt über zwei 3D-fähige Displays, einem neuen Slide-Pad, zwei 3D-Kameras und er kann ohne 3D-Brille genutzt werden. Damit der Handheld auch genug Rechenleistung zur Verfügung hat, verpasst Nintendo der mobilen Spielekonsole gleich zwei ARM 11-Prozessoren und 64 MB RAM. Was die beiden Displays angeht, so wird das Obere als 3D-fähiger Bildschirm mit Breitbildfunktion nutzbar sein, während der Untere als Touchpad dient. Hinzu kommen zwei 3D-Kameras, mit denen Fotos dreidimensional dargestellt werden können.

Nintendo 3DS drei Seiten Ansicht rot

Quelle: nintendo.com

Doch damit nicht genug. Die eingebaute Wlan-Funktion sorgt dafür, dass man mit dem Nintendo 3DS auch online spielen und surfen kann, unterstützt durch einen Browser von Opera. Was die interne Festplatte angeht, so wird der 3DS über einen Flash-Speicher mit insgesamt 1,5 Gigabyte verfügen. Hinzu kommt der sogenannte Gyro-Sensor, der jede Bewegung und den Neigungswinkel des 3DS erkennen kann. Mit der neuen Handheld-Konsole will Nintendo an die Erfolge des Vorgängers anknüpfen, was allein bei der genannten Hardware-Spezifikation kein großes Problem sein dürfte.

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Der Nintendo 3DS wird voraussichtlich um die 200 Euro kosten und, laut Nintendo, noch im aktuellen Geschäftsjahr erscheinen. Das Problem daran ist, dass es sich noch bis Ende März 2011 hinziehen könnte. Allerdings hätte ein späterer Release auch einen Vorteil: es gibt bis dahin deutlich mehr Spiele. Bislang haben bereits die großen Publisher wie unter anderem Activision, EA, Ubisoft oder auch Konami die ersten Spiele-Titel angekündigt. Bis Anfang nächsten Jahres werden jedoch voraussichtlich noch einige weitere dazukommen.

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