Nokia Microsoft Deal: Nokia schließt Scheitern von Windows Phone 7 Handys nicht aus

Börsennotierte Unternehmen müssen Aktionäre in den USA ausführlich über mögliche Risiken im Zusammenhang mit ihren Investments informieren. Einen entsprechenden Risikohinweis hat nun auch Nokia abgegeben. Dabei geht es um die Zusammenarbeit mit Microsoft. Aus dem Report geht hervor, dass sich der finnische Hersteller des Risikos einer Kooperation durchaus bewusst ist. Auch ein Scheitern des Vorhabens wird nicht ausgeschlossen.

Zum Schutz vor Klagen von geprellten Anlegern, müssen börsennotierte Unternehmen in den USA – ähnlich wie in einer Medikamentenbeilage – ausführlich über Risiken informieren. Nokia hat dies nun in Bezug auf die Kooperation mit Microsoft getan. Der zugehörige Report deckt dabei schonungslos Risiken auf, die im Zusammenhang mit der Kooperation auch schon von anderen Quellen benannt wurden. So ist sich Nokia bewusst, dass die Zusammenarbeit mit Microsoft ein ernsthaftes Risiko darstellt.

Nokia Windows Phone 7 Konzeptbild
Quelle: nokia.com

Windows Phone 7 sei relativ neu, größtenteils unerprobt, derzeit auf den High-End Markt beschränkt und in Punkto Marktanteil und Kundeninteresse deutlich hinter Android und iOS anzusiedeln. Eine Folge hieraus sei die Tatsache, dass der Erfolg der Kooperation von Nokia und Microsoft keineswegs sicher sei. Dabei spiele auch der Faktor Zeit eine Rolle. So könne es möglicherweise zu lange dauern, bis Nokia und Windows Phone 7 zu einer Einheit verschmelzen. Dabei kalkuliert der finnische Handyhersteller mit einem Zeitraum von bis zu zwei Jahren.

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Eine weitere Gefahr sieht Nokia darin, dass Markenidentität durch eine Kooperation mit Microsoft verloren gehen könnte. Eine finanzielle Belastung sei Windows Phone 7, weil es im Unterschied zu Symbian Lizenzgebühren kostet. Auf Grund dieser Unwägbarkeiten will sich Nokia mit Prognosen für das Jahr 2011 zurückhalten. Ferner wird darauf hingewiesen, dass Nokia bislang lediglich eine unverbindliche Einigung mit Microsoft erzielt habe. Ein Ausstieg aus dem gemeinsamen Vorhaben sei daher durchaus noch möglich.

Quelle: computerworld.com

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