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Nokia Gewinn bricht ein: Smartphones verdrängen das klassische Nokia-Handy

Weiterhin keine gute Nachrichten aus Finnland: Der Handy-Produzent Nokia kommt einfach nicht aus der Krise. Zum Ende des Jahres ging das Betriebsergebnis des Konzerns noch einmal in den Keller. Um satte 22 Prozent sackte der Gewinn des Herstellers aus Espoo im letzten Quartal 2010 ein. Allerdings konnte Nokia gleichzeitig eine Umsatzsteigerung von sechs Prozent für sich verbuchen.

Nokia hat dabei vor allem mit dem weltweit gesunkenen Absatz klassischer Mobiltelefone zu kämpfen. So hatte das Unternehmen vor allem im Nahen Osten und in Lateinamerika mit einem massiven Einbruch beim Verkauf von „einfachen“ Handys zu kämpfen. Hier gingen die Verkaufszahlen um fast zehn Prozent zurück. Die Frage, ob Nokia den gesunkenen Absatz traditioneller Handys durch den Verkauf von Smartphones wettmachen kann, bleibt spannend.

Immerhin konnten die Finnen auf dem gewinnträchtigen Smartphone-Markt im letzten Quartal 2010 ein Absatzplus von 36 Prozent verzeichnen. Allerdings ist der Anteil an Smartphones am Gesamtgeschäft des Unternehmens noch vergleichsweise gering. Von den 123,5 Millionen Mobiltelefonen, die Nokia in den letzten drei Monaten verkauft hat, waren gerade einmal 28,3 Millionen Telefone Smartphones.

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Unter diesen Vorzeichen ist sich Nokia bewusst, wie wichtig innovative Produkte für die Zukunft des Unternehmens sind. Viele Hoffnungen der Finnen beruhen dabei auf dem neuen Konzernchef Stephen Elop. Der 48-jährige Kanadier hatte vor ein paar Monaten als erster Nicht-Finne die Führung des Handy-Riesen übernommen. „In einer sich verändernden Industrie ist es wichtig, dass wir uns noch schneller wandeln“, kommentierte der Manager die aktuellen Zahlen. Am 11. Februar will Elop eine neue Unternehmensstrategie präsentieren. Man darf gespannt sein!

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