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Notebook gestohlen und per Internet wiedergefunden

Mit der richtigen Software präpariert, lässt sich ein Notebook im Falle eines Diebstahls lokalisieren, wenn es sich mit dem Internet verbindet. Voraussetzung ist das kostenlose Programm OpenVPN, das einen verschlüsselten Direktzugang zu einem Home- oder Firmen-Server herstellt.

Eine VPN-Software nutzt man normalerweise, um per Internet etwa mit einem Notebook eine sichere Netzwerk-Verbindung zu einem fest eingestellten Server herzustellen. Im Ergebnis baut sich ein gegenüber Dritten abgesicherter Tunnel zwischen den beiden Verbindungsstellen auf.

OpenVPN ist eine freie Software, die mit Linux-, Mac- und Windows Notebooks funktioniert. Zusätzlich zur Vernetzung lässt sich Open VPN aber auch zum Aufspüren gestohlener Notebooks nutzen, wenn man es so einrichtet, dass es automatisch die Verbindung zum Server aufbaut.

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Um das zu ermöglichen, präpariert man das Notebook mit OpenVPN, sodass es sich direkt nach dem Start ins Internet einwählt. Wer Zugriff auf diesen Server hat, erhält die aktuelle IP-Adresse des Notebooks.

Mit richterlicher Erlaubnis können Untersuchungsbehörden über den Internet-Provider den Anschluss der IP-Adresse identifizieren und so das Gerät lokalisieren. „Natürlich sollten der Server und das darüber zugängliche Netzwerk mit den üblichen Mitteln geschützt sein“, rät c’t-Redakteur Dusan Zivadinovic. “

Ansonsten hätte ein Dieb über das Notebook Zugriff auf die Daten.“ Ferner muss der Server permanent am Internet angeschlossen sein, damit er die Einwahl eines gestohlenen Notebooks auch entgegennehmen und protokollieren kann.“

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