Playstation Move: Lange Verzögerungszeit verdirbt Spiel-Spass?

Die Verzögerungszeit ist besonders bei den Gamern ein wichtiges Kriterium für Monitore oder kabellosen Eingabegeräten. Schließlich sollen die Bewegungen so schnell wie möglich übertragen und verarbeitet werden. Dieses Problem scheint nun auch Sony zu ereilen. Der Grund: der Bewegungscontroller Playstation Move verarbeitet die Daten und damit die Zeitverzögerung scheinbar langsamer, als Sony offiziell angegeben hat.

Besonders bei Motion-Controllern wie bei der Wii oder bald auch für die Playstation 3 und die Xbox 360 geht es um eine möglichst geringe Verzögerungszeit. Wenn die Bewegungen jedoch zu langsam übertragen werden, bringt das die Spieler fast an den Rand der Verzweiflung. Dieses Problem ist, laut einem Bericht der Kollegen von Golem, jetzt bei dem Bewegungscontroller Playstation Move entdeckt worden. Wie in dem Sony-Blog zu lesen ist, haben die Spiele mit Move eine durchschnittliche Verzögerungszeit von etwa 22 Millisekunden.

Playstation move
Quelle: sony.com

Doch laut Golem liegt dieser Wert deutlich höher. In den Tests, die das Technik-Magazin durchgeführt hat, wurden bei einigen Titeln bis zu 330 Millisekunden gemessen. Ein enorm hoher Wert, doch ebenso erklärbar. Zum einen müssen die Daten per Bluetooth vom Controller an die PS 3 weitergegeben werden. Hier sind die genannten 22 Millisekunden ein normaler Wert. Doch müssen die Daten zum anderen noch mit dem Spiel an sich synchronisiert werden. Darüber hinaus kommt die Reaktionszeit des TV-Gerätes hinzu.

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Diese Faktoren hat Sony scheinbar nicht in die Berechnungen mit einfließen lassen. Um einer erhöhten Verzögerungszeit entgegen zu wirken, empfiehlt Sony, beispielsweise die sogenannten HDTV-Bildverbesserer bei den Fernsehern zu aktivieren. Hinzu sollte man Funktionen wie die Rauschunterdrückung oder die Bildglättung abschalten. Doch was, wenn der eigene Fernseher nicht über diese Möglichkeiten verfügt? In wenigen Tagen kommt Playstation Move in den Handel. Spätestens dann wird man sehen, wie sich der Bewegungscontroller im Alltag verhält.

2 Kommentare
marie | 12. Sep 2010, 20:06
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gähhhn, was wird das? eine persönlichen finte gegen sony?

oder aufwärmen einer alten news, die niemandenn interessiert, weil niemand mit einer stoppuhr daneben sitzt?

Sind 22 Millisekunden nicht besser als 10 sekunden bei Microsofts kinect ?

admin | 13. Sep 2010, 14:35
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@marie: Es geht darum wie man Käufer informiert. Wenn die Übertragung bis zur Umsetzung einer Aktion 330 Millisekunden benötigt, dann sollte man das auch so angegeben. Kinect hat sicherlich mit stärkeren Delay-Zeiten zu kämpfen, allerdings nicht mit 10 Sekunden.

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