PS3: Sony geht gegen Blogs mit Links zu PlayStation-Hacks vor

Die Geschütze im Kampf Sony gegen die Hacker der PlayStation 3 werden härter. Nun geht der Konzern juristisch gegen Webseiten vor, die Links zu PlayStation-Hacks anbieten. Konkret geht es um die Quellcodesammlung „Hypervisor Bible“ vom deutschen Hacker „Graf_Chokolo“. Die Wohnung des Hackers selbst wurde zwischenzeitlich durchsucht. Im Raum steht zudem eine Zahlung in Höhe von 750.000 Euro an Sony.

Seit einiger Zeit gilt die PlayStation 3 als geknackt. Seit Kurzem wehrt sich Sony jedoch vehement gegen die PlayStation-Hacker. Nun schlägt die juristische Keule scheinbar auch in Deutschland zu. So sollen die Betreiber einiger Webseiten, wie Blogs, Foren oder auch Filehoster, kürzlich Post erhalten haben. Die betroffenen Webseiten sollen Links zur Quellcodesammlung „Hypervisor Bible“ vom deutschen Hacker „Graf_Chokolo“ angeboten haben. Sony verlangt nun diese Links zu entfernen.

Auch dem Hacker „Graf_Chokolo“ geht es derweil an den Kragen. So soll Sony beim Landgericht Hamburg eine einstweilige Verfügung erwirkt haben. Auch die Wohnung des Hackers soll durchsucht und das Hacker-Equipment beschlagnahmt worden sein. „Graf_Chokolo“ hatte zuvor den Kopierschutz der PlayStation 3 geknackt und alles hierfür Notwendige im Internet veröffentlicht. Laut „Graf_Chokolo“ verlangt Sony eine Summe von 750.000 Euro. Dennoch will der Hacker weitermachen und zeigt sich uneingeschüchtert.

Auch der bekannte Hacker George Hotz, der zuvor den Sicherheitsschlüssel der PlayStation 3 entdeckt und veröffentlicht hatte, war in der Vergangenheit bereits verklagt worden. Der Ausgang dieses Verfahrens in den USA ist noch ungewiss. Nutzer, die eine gehackte PlayStation 3 einsetzen, haben derweil weiter den Ausschluss aus dem PlayStation Network zu befürchten. Mit dieser Maßnahme will Sony die Hacker-Flut eindämmen.

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Quelle: golem.de

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