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TEPCO berichtet über Twitter.com live über Atom-Unfall in Japan

Auch mehr als eine Woche nach dem verheerenden Erdbeben und Tsunami in Japan schaut die Welt immer noch voller Sorge auf die Atomrektoren von Fukushima. Dessen Betreiber TEPCO veröffentlicht nun regelmäßige Tweets bei Twitter, um die Öffentlichkeit über die Entwicklungen in dem zerstörten AKW auf dem laufenden zu halten.

Die Tokyo Electric Power Company (TEPCO) ist durch den drohenden GAU in ihrem Atomkraftwerk in der vergangenen Woche massiv unter Kritik geraten. Nun will das Unternehmen der Öffentlichkeit wohl zeigen, dass man immerhin nach dem Erdbeben der Stärke 9.0, dem Tsunami, und der daraus resultierenden großen atomaren Gefahr in Fukushima alles tut, damit es nicht zu einer noch größeren Katastrophe in Japan kommt. So liest sich das Twitter-Profil des japanischen Energiekonzerns vor allem auch als Entschuldigung.

Twitter TEPCO statusmeldungen
Quelle: twitter.com

„Wir entschuldigen uns von ganzem Herzen dafür, dass wir durch den Unfall im Kernkraftwerk Fukushima Nr. 1 ernsthafte Sorgen und Probleme, wie das Austreten radioaktiver Strahlung und Stromausfälle verursacht haben“, heißt es in dem TEPCO-Profil. Das Interesse an dem Twitter-Account von TEPCO ist enorm. In weniger als einem Tag erreichte der Kanal mehr als 194.000 Follower.

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Wenn man den japanischen Twitter-Account mit dem Übersetzung-Service von Google ins Deutsche überträgt, wird man aber konkret wenige Neuigkeiten finden. Zurzeit wird dort nämlich vor allem über die kontrollierten Stromausfälle informiert, die gerade abwechselnd in verschiedenen japanischen Regionen durchgeführt werden, um einen völligen Zusammenbruch des Stromnetzes zu verhindern.

Twitter ist in Japan besonders populär, und schlägt sogar Facebook bei den Besucherzahlen. Überhaupt war das Internet, welches das Erdbeben und Tsunami fast unbeschadet überstand, ein äußerst wichtiges Informationsmedium in den Tagen nach der Katastrophe. So diente der People Finder von Google dazu, vermisste Personen aufzuspüren.

Quelle: digitaltrends.com

Deine Meinung

2 Kommentare
Ariana | 29. Mrz 2011, 14:23
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Ich finde es einfach schlimm was in Japan passiert ist ich hoffe das alles wieder so woe früher wierd

admin | 29. Mrz 2011, 14:49
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Wenn es zu einer Schmelze gekommen ist und diese in den Boden absickert und dann mit Wasser in Berührung kommt, kann es zu einer riesigen Explosion kommen. Die Russen haben in Tschernobly mit 500 Arbeitern unter dem Reaktor einen Tunel gegraben und dann mit Zement aufgefüllt, um die Explosion zu verhindern. Laut Gorbaschow hätte die Explosion große Teile von Europa unbewohnbar gemacht. Ungenau das steht Japan bevor, wenn die weiterhin die Kontrolle über das AKW diesen Versagern von Tepco überlassen.

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