Turntable.fm: Freunden online neue Musik vorspielen

Soziale Netzwerke und Musik-Services rücken derzeit enger zusammen. Die soziale Komponente in Form des gemeinsamen Musikhörens betont auch Turntable.fm. Maximal fünf User können sich bei Turntable.fm gegenseitig in privaten Räumen ihre Lieblingssongs vorspielen. Eigene Songs kann man bei Turntable.fm allerdings nicht nutzen. Stattdessen bietet der Musik-Service eine Auswahl von rund 11 Millionen vorausgewählter Songs.

Aktuell befindet sich der Musik-Service Turntable.fm noch in einer geschlossenen Beta-Phase. Mitmachen können daher nur User, die von bereits registrieren Usern eingeladen werden. Doch Turntable.fm hat durchaus das Zeug dazu, eine große Nummer zu werden. Der Dienst kombiniert nämlich zwei boomende Komponenten: Soziale Netzwerke und streambasierte Musik-Services. Musikhören ist bei Turntable.fm nämlich keine Solo-Nummer. Stattdessen hört man bei Turntable.fm gemeinsam.

Turntable.fm

Quelle: turntable.fm

Der Musik-Service stellt seinen Usern private Musik-Salons zur Verfügung, in denen bis zu fünf User Platz finden. Nacheinander können die sich dann ihre Lieblingssongs vorspielen. Die Zuhörer bewerten dann anschließend die Songauswahl des aktuellen DJs. Dieser bekommt hierfür Punkte und steigt so im Ansehen. Andere User können so erkennen, welchen Status User in der Community haben. Natürlich können die Mitglieder von Turntable.fm sich untereinander austauschen und miteinander chatten.

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Die Auswahl der zur Verfügung stehenden Musik ist groß, aber nicht unbegrenzt. Eigene Songs können die User von Turntable.fm nämlich nicht hochladen. Stattdessen bietet der Musik-Service eine Auswahl von 11 Millionen Songs, die alle von MediaNet stammen. Der Service ist somit legal und von der Musikindustrie abgesegnet ? was beim Abspielen eigener, möglicherweise urheberrechtlich geschützter Songs sonst vermutlich nicht möglich wäre. Spannend wird, ob sich Turntable.fm gegen starke Konkurrenz durchsetzen kann. Auch Facebook soll nämlich an einem sozialen Musik-Service arbeiten.

Quelle: chip.de

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