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Warum sich 3D Fernsehen und Gaming nicht durchsetzen wird!

Sony setzt große Stücke auf seine 3D-Technik, die in diesem Jahr für die PlayStation 3 kommen wird und das Gaming revolutionieren soll.

Ist die Spielezukunft also dreidimensional? Ist das die große Neuerung auf die die Spielewelt sehnsüchtig gewartet hat? Wir zweifeln hieran ein wenig. 3D funktioniert bei modernen Kinofilmen mittlerweile recht gut und kann den Zuschauer tatsächlich in das Geschehen hinein ziehen, wie Avatar es beispielsweise kürzlich erst bewiesen hat. Dies auf den Konsolenkosmos zu übertragen ist daher grundsätzlich nachzuvollziehen.

Sony wird im Sommer einen speziellen BRAVIA 3D LCD-Fernseher auf dem Markt bringen und gleichzeitig ein entsprechendes Update für die PlayStation 3. Alle Konsolen sollen dann in den Genuss von 3D-Spielen und 3D-Blu-ray-Filmen kommen. Über das geplante Update ist die Umsetzung technisch relativ leicht durchzuführen. Insbesondere bei Spielen, die Bewegung erfordern, kann man Potential erkennen. Es überrascht daher auch nicht, dass Sony gleichzeitig zur 3D-Technik neue Motion Controller bringen wird.

Lästige 3D-Brillen und Zusatz-Hardware

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Trotz neuer TV-Geräte jedoch, wird weiterhin der Einsatz von speziellen 3D-Brillen benötigt. Der Spieler ist also auf den Kauf spezieller Hardware auch dann angewiesen, wenn er bereits im Besitz einer PlayStation 3 ist. Im dunklen Kino mag die Vorstellung erträglich sein eine 3D-Brille tragen zu müssen. Auf der heimischen Couch jedoch könnte die Sache anders aussehen. Neben den Kosten kann man einer solchen Lösung eine gewisse Uncoolness nicht absprechen. Brillenlose 3D Games sind leider noch Zukunftsmusik, an der aber bereits gearbeitet wird.

Verminderte Farbfülle

Ein weiterer Nachteil der Brillen: Derzeit fressen sie einen Teil der Farbfülle auf. Alles wirkt noch ein wenig wie durch einen grau-braunen Farbfilter betrachtet. Gerade auf PC sind viele Titel noch nicht so umgesetzt, wie es sein sollte. Häufig muss man nachträglich noch an Treibern und Einstellungen feilen. Es bleibt abzuwarten, ob Sonys Lösung Out-of-the-Box besser funktioniert.

Neue Killerspiel-Debatten

3D kann vieles realistischer machen. Spielewelten können sich so regelrecht erleben lassen. Nicht auf den ersten Blick ersichtlich, aber nicht zu vernachlässigen ist jedoch auch eine Gefahr, die hieraus entsteht. Auch blutige Games werden durch 3D noch realistischer. Das wird einerseits Eltern und Erziehungsberechtigte beunruhigen, andererseits die auch schon jetzt stark reguliernden staatlichen Stellen auf den Plan rufen. Regelmäßig können Spiele in Deutschland nur in stark geschnittener Fassung oder teilweise auch gar nicht erscheinen. Bei einer weiteren Entwicklung in Richtung einer realistischen Darstellung, wird diese Vorenthaltung vermutlich nicht zurückgehen.

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