Werbung auf dem iPhone 4: Apple’s iAd kommt nach Deutschland

Apple bringt seine mobile Werbeplattform iAd nach Europa: Noch in diesem Jahr startet die Werbeplattform in Frankreich und Großbritannien. In Deutschland ist es im Januar so weit. Nutzer können sich die in Apps enthaltene Werbung ansehen, ohne die jeweiligen Anwendungen zu verlassen. Zu den ersten Werbekunden in Europa zählen L\’Oréal, Turkish Airlines, LG Display, Nespresso und Unilever.

Bald sehen auch Nutzer von Apple-Produkten in Deutschland Werbung in Apps. Der Konzern hat angekündigt, im Januar seine Werbeplattform iAd nach Deutschland zu bringen. Vorher werden Nutzer in Großbritannien und Frankreich Werbung in ihren Apps finden.

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Quelle: apple.com

Noch sorgt Werbung auf mobilen Endgeräten wie Smartphones nur für geringe Umsätze, aber Experten rechnen in den kommenden Jahren mit weiter stark wachsenden Einnahmen. Schon bald wird die Zahl der Mobiltelefone, die einen Zugang zum Internet bieten, die Zahl der PCs mit Internetanschluss übersteigen. Handy-Werbung gilt daher als gigantischer Wachstumsmarkt.

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Im Frühling hatte Apple seinen Einstieg in das Geschäft mit Online-Werbung zusammen mit iOS 4 angekündigt. Das sorgte nicht nur für entsprechend große Aufmerksamkeit. Das passt auch insofern zusammen, als die Werbeplattform iAd in iOS 4 integriert ist. Die Werbung bekommen iPhone-Nutzer direkt in von ihnen genutzten Programmen angezeigt. Die Einnahmen bei iAd teilt sich Apple mit den App-Entwicklern.

Um sich näher mit einer Werbung zu beschäftigen, muss das jeweilige App nicht verlassen werden. Selbst Videofilme und Spiele können anschließend direkt fortgesetzt werden. Möglich ist dabei zum Beispiel, über die „In-Ad-Purchase“-Funktion ein weiteres App oder andere Inhalte bei iTunes zu kaufen.

Apple verlangt hohe Preise auf seiner Werbeplattform und setzt hohe Standards, an die sich die Werbekunden halten müssen. Erste große Werbekunden wie Adidas und Chanel haben sich inzwischen schon wieder zurückgezogen. Für den Europastart haben sich nach Angaben von Apple bisher Perrier, Citi, AB InBev, Turkish Airlines, Louis Vuitton, LG Display, Absolute Radio, Unilever, Evian, Nespresso, L\’Oréal und Renault für eine Werbeschaltung in Apps entschlossen.

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