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Windows 7 Tablets? Die Tablet-Revolution passiert ohne Microsoft

Die Tablet-Revolution scheint zurzeit mehr oder weniger an Microsoft vorbeizuziehen. Während nach dem iPad nun vor allem Tablets mit Googles Betriebssystem Android von sich reden machen, hört man von Windows 7-Tablets ziemlich wenig. Zwar stellten vor ein paar Wochen sowohl Fujitsu als auch MSI auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas Geräte vor, die auf Windows 7 basieren. Ein Knackpunkt bleibt aber der Preis. Mit 499 Dollar für sein iPad hat Apple eine Marke gesetzt, die nur schwer zu unterbieten ist. Deshalb konzentrieren sich Windows 7-Tablets zurzeit vor allem auf Spezialprodukte für den Geschäftskundenbereich.

In Branchen wie der Medizin, Finanzen oder auch im Bildungsbereich ist man nämlich am ehesten bereit, ein paar Dollar (bzw. Euros) mehr auszugeben, wenn ein Tablet dafür den speziellen Bedürfnissen des Arbeitsalltags angepasst ist. So bietet HP sein bereits im letzten Jahr für den amerikanischen Markt angekündigtes HP Slate 500 Tablet mit Windows 7 zu einem Richtpreis von 800 Dollar an – für Geschäftskunden. Auch der Hersteller Dell hat angekündigt, dass es ein Windows 7-Tablet ausschließlich für geschäftliche Nutzer auf den Markt bringen wird. Lediglich die Hersteller View Sonic und Asus, wollen ihre Windows-7 Geräte auch auf dem Consumer-Markt vertreiben.

Windows 7 Tablet
Quelle: preisgenau.de | CC-Lizenz mit Quellenangabe

Neben dem Preis gibt es noch andere Gründe, warum es schwierig ist, attraktive Windows 7-Tablets für den privaten Konsumenten zu entwickeln. So stellt die Software zurzeit bestimmte Anforderungen an die Hardware, die die Geräte schwerer und dicker machen als ihre (Android- und iOS-) Konkurrenz. Außerdem ist Windows nicht gerade die perfekte Benutzeroberfläche für ein Touchpad. So wurden auch andere Windows-PCs mit Touchscreen lange Zeit mit einem extra Stift ausgeliefert.

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Dennoch hat ein Tablet, das mit Windows-Software funktioniert, natürlich seinen Reiz. Die Kompatibilität mit Anwendungen und Schnittstellen, die man bereits auf dem PC installiert hat, wäre dabei der größte Pluspunkt. Dazu müsste Microsoft aber ein Betriebssystem entwickeln, das sich den Anforderungen der Tablets stärker anpasst und auch preislich in der Android und iOS-Liga mitspielen könnte. Die Zeit drängt. Wenn sich neben der Apple-iOS auch die neu Android 3.0 erst einmal auf dem Markt etabliert hat, könnte es schon zu spät für ein attraktives Microsoft-Tablet sein.

Quelle: pcworld.com

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