Windows 8 Aktivierung deutlich erschwert im Vergleich zu Windows 7

Microsoft plant die Aktivierung von Windows 8 verglichen mit den Vorgängerversionen deutlich zu verändern. Dies könnte bei den PC-Herstellern zu Problemen führen. Sie fürchten deutlich höhere Produktionskosten. Bislang erhält jeder Fertig-PC, der mit einem Windows-Betriebssystem ausgestattet ist, einen Aufkleber mit Lizenzschlüssel. Künftig möchte Microsoft hierauf verzichten und stattdessen eine Überprüfung ins BIOS bzw. UEFI integrieren.

Um Raubkopierern das Leben schwerer zu machen, plant Microsoft die Produktaktivierung von Windows 8 drastisch zu verändern. Diese Veränderungen betreffen jedoch nicht nur die User, sondern auch die Produktionsbetriebe. Microsoft möchte sich nämlich vom bisherigen System, das unter Anderem einen Lizenzaufkleber auf jedem produzierten Fertig-PC vorsah, komplett verabschieden. Stattdessen soll die Aktivierung über das BIOS bzw. UEFI laufen. Microsoft verspricht sich hiervon mehr Sicherheit.

Windows 8 Startbild

Quelle: microsoft.com

Die Hersteller sehen jedoch in erster Linie steigende Kosten auf sich zukommen. Denn die Verankerung im BIOS ist deutlich aufwendiger als das Anbringen eines Aufklebers. Die Hersteller fürchten zudem, dass jeder produzierte Computer individuell bearbeitet werden muss. Das kostet natürlich Zeit und benötigt Techniker, die entsprechend geschult sein müssen. Microsoft will sich am zusätzlichen Aufwand offenbar allerdings nicht beteiligen. In der Branche rumort es deshalb.

Bezahlte Umfragen

Denn noch ist unklar, wer den Mehraufwand bezahlt. Hinzu kommt, dass die meisten PC-Hersteller ihre Computer gar nicht selbst fertigen. Stattdessen vergeben sie Großaufträge an asiatische Auftragsfertiger. Diese sollen nun unter sich klären, wer den finanziellen Aufwand trägt. Und das scheint schwierig, weil beide Parteien glauben, dass der Hauptteil von der anderen Partei zu tragen ist. Am Ende sind es möglicherweise gar die Kunden, die die Zeche zahlen müssen, wenn der Preis jedes verkauften PCs steigt.

You need to a flashplayer enabled browser to view this YouTube video

Quelle: digitimes.com

Bezahlte Umfragen