Windows 8 mit ARM Chips: Intel stichelt gegen die neue Konkurrenz

Einige, vermeintlich sichere Details zu Microsofts neuem Betriebssystem Windows 8 sind bekanntlich bereits an die Öffentlichkeit gelangt, und die mit Windows 7 zurückgewonnene Community blickt dem neuen OS bereits gespannt entgegen. Nun ist es das Unternehmen Intel, welches weitere Informationen zu Windows 8 hat durchsickern lassen. So werden demnach spezielle Editionen herauskommen, die zum einen für ARM Prozessoren optimiert sind, und zum anderen Intel Chips benötigen.

Auf dem firmeneigenen Investor Meeting 2011 erläuterte die Intel Vize-Chefin Renee James, dass es extra zugeschnittene Versionen von Windows 8 geben wird, die speziell für die Nutzung der ARM Prozessoren und den beliebten Tablet-Rechnern abgestimmt sein werden. Die Standard-Version des neuen Betriebssystems für Desktop Computer wird den Namen „Windows 8 traditional“ tragen und auf Intels x86 Architektur basieren. Das Besondere hierbei: es wird laut James einen speziellen Windows 7 Modus geben.

Microsoft Windows 8

Quelle: preisgenau.de

Diese interessanten Informationen führte Renee James noch weiter aus und berichtete, dass alle Kunden, die ein Intel- oder x86-basiertes Gerät besitzen, zwischen dem Windows 7- oder dem Windows 8-Modus wählen können, ohne dabei Kompatibilitätsprobleme erwarten zu müssen. Die Ankündigung der vollständigen Unterstützung der ARM-Architektur rief allerdings sofort ein Dementi seitens Microsoft auf den Plan. So heißt es auf der Website businessinsider.com, dass die Aussagen von Renee James falsch wären.

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Microsoft selbst hat bislang jedoch noch kein klares Statement bezüglich der Kompatibilität abgegeben. Das Unternehmen weist lediglich darauf hin, dass sich Windows 8 immer noch in der Testphase befinden würde, und man zum gegenwärtigen Zeitpunkt keinerlei Aussage zu diesem Thema machen könne. Ob tatsächlich eine vollständige Software-Kompatibilität möglich sein wird, oder ob die Aussage der Vize-Chefin lediglich eine Marketingkampagne für die eigenen Produkte darstellt, bleibt also vorerst nur abzuwarten.

Quellen: channelregister.co.uk, ht4u.net, businessinsider.com, bloomberg.com

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