Deals

Windows-Backup: Mit Windows 7 ein Systemabbild erstellen

Mit einem Backup-Imaging-Tool sichert man den Inhalte einer Festplatte, um für Problem-Fälle vorbereitet zu sein. Microsoft lieferte ein Backup-Imaging-Tool schon früher für einige der teureren Editionen seines Betriebssystems mit. Mit Windows 7 steht die Funktion nun allen Nutzern zur Verfügung, die mindestens die Home Premium-Edition verwenden. Damit ein Abbild des Systems zu erstellen, funktioniert in wenigen Schritten.

Als Ergänzung zur Sicherung der eigenen Daten sollte man regelmäßig ein komplettes Systemabbild sichern. Mit dem Backup-Imaging-Tool von Windows 7 (ab Home Premium) sichert man in wenigen Schritten den Inhalt seiner Festplatte in Form einer VHD-Datei, wobei VHD für Virtual Hard Disk steht. Damit ist man im Fall von Problemen gut vorbereitet und kann das System aus der Backup-Datei zurück auf die Festplatte schreiben.

Windows 7 Systemabbild erstellen
Quelle: microsoft.com

1. Abbild des Systems auf Datenträger

Bezahlte Umfragen

In der Systemsteuerung wählt man „Sichern und wiederherstellen“ und anschließend „Systemabbild erstellen“. Gespeichert wird auf einer internen oder externen Festplatte oder auch auf DVD, wobei man dabei mehrere DVD-Rohlinge benötigt. Das Sichern auf der externe Festplatte dürfte die beste Möglichkeit darstellen.

2. Systemreparaturdatenträger

Ist das Systemabbild erstellt, rät Windows 7 zur Erstellung eines Systemreparaturdatenträgers, denn mit diesem muss man den PC hochfahren, um das Backup später wieder einspielen zu können. Dabei handelt es sich um eine bootfähige Notfall-CD, die man sowieso besitzen sollte, um im Notfall Windows davon starten zu können. Diesen Schritt sollte man daher nicht auslassen.

3. Sichern im Netzwerk

Wer Windows 7 in den Editionen Professional oder Ultimate besitzt, kann statt auf Festplatte oder DVD seine VHD-Datei mit dem Systemabbild auch im Netzwerk speichern. Wenn man beispielsweise zwei PCs im Heimnetzwerk nutzt, kann man so Systemabbilder auf dem jeweils anderen Computer ablegen.

4. System wiederherstellen

Ist der Notfall eingetreten, bei dem sich etwa Windows nicht mehr von der Festplatte starten lässt, legt man den Systemreparaturdatenträger ins Laufwerk ein und startet Windows von dort. Nach Eingabe von Username und Passwort entscheidet man sich für „Systemabbild-Wiederherstellen“. Windows 7 entscheidet sich dabei von alleine für das neueste Systemabbild. Wird es nicht gefunden, wählt man es unter „Systemabbild auswählen“ selbst aus. Wurde es im Netzwerk abgelegt, muss man auf „Erweitert“ drücken um dann „Im Netzwerk nach einer Systemabbild suchen“ zu können. Nach der Wahl des Systemabbilds führt einen Windows am Bildschirm durch die restlichen Schritte.

Deine Meinung

2 Kommentare
Airburst | 1. Jun 2011, 15:56
2 Punkte  Add rating Subtract rating

Das Erstellen eines Systemabbildes funktioniert zwar recht einfach und schnell, jedoch die Wiederherstellung hat so seine Tücken

#1.) Der gute User hat ja seinen Reparatur Datenträger unter Win7 erstellt (wenn nicht, so sollte man es VOR einem Restore nachholen)

#2.) Abbild im Netzwerk, hier gibt es einige „Kleinigkeiten“
#2.1) Wer einen alten ausrangierten Win 2k Server als Fileserver für Backups nutzt, kann zwar seine Backups einwandfrei darauf erstellen lassen, wiederherstellen direkt vom Netzwerk geht jedoch nicht mehr. Die Windows 7 Authentifizierung im Reparaturmodus (sprich vom Wiederherstellungsdatenträger gebootet) ist leider nicht kompatibel mit älteren Versionen. Die selbsterklärende Fehlermeldung dazu lautet „Das angegebene Netzwerkkennwort ist ungültig“.

#2.2) Wer ein externes NAS besitzt kann in Ermangelung der NTLM-Authentifizierungs-kompatibilität schnell im gleichen dilemma stecken. Mit natürlich selbiger aussagekräftiger Fehlermeldung „Das angegebene Netzwerkkennwort ist ungültig“.

Es ist daher ratsam eine USB Festplatte zur hand zu haben und vom Backup Ordner eine Kopie auf die HDD zu laden. Dies funktioniert aber auch nur wenn man sehr brav darauf achtet die Ordner Struktur so einzuhalten das die beiden „MediaID“ files im Root der Platte liegen. Tut man dem nicht so, erhält man lapidar „Kein Systemabbild gefunden“ einen „File open“ Dialog zum selektieren sucht man vergeblich, da war MS mal wieder knausrig *g*

Hat man sich obgleich dieser Kleinigkeiten erfolgreich durchgeärgert so verfügt man mit recht wenigen Mausklicks wieder über ein funktionales Restore des Systems.

vedat | 6. Jul 2011, 22:03
1 Punkte  Add rating Subtract rating

bei mir wenn ich das systemabbild über das netzwerk herstellen will muss ich da was angeben wo die datei ist mit \\ oder sowas

Beliebte Beiträge

*Preise können sich seit der letzten Aktualisierung erhöht haben. Alle Preise inkl. MwSt.

Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie die Webseite weiter nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. .