Xbox 360 Kinect-Controller gehacked, Microsoft prüft rechtliche Schritte

Die Bewegungs-Steuerung Kinect für die Xbox 360 von Microsoft ist gerade mal seit ein paar Tagen auf dem Markt und schon haben es Hacker geschafft, den Motion-Controller zu knacken. Die ganze Aktion fußt auf einem Aufruf des amerikanischen Händlers Adafruit, der, eher aus Spaß, in der letzten Woche 2.000 Dollar Preisgeld für denjenigen ausgelobt hat, der als erster einen sogenannten Open-Source-Treiber für Kinect entwickelt.

Diese Gelegenheit auf schnell verdientes Geld wollten sich die Hacker natürlich nicht entgehen lassen und haben es tatsächlich geschafft, nur drei Tage nach der Veröffentlichung, den Motion-Controllers Kinect zu hacken. Den Beweis dazu lieferte zum einen Phillip Torrone, der für Adafruit arbeitet und zum anderen das unten aufgeführte Video. Durch den Open-Source-Treiber wäre es nun sogar möglich, die Kinect-Technologie auf andere Systeme zu adaptieren.

microsoft kinect hacked

Quelle: youtube.com

Auf Grund des derzeitigen Hypes um den Kinect-Hack meldete sich nun auch Microsoft direkt zu Wort. In einem Interview mit CNET sagte ein Unternehmenssprecher, dass Microsoft „keine Modifikationen seiner Produkte dulde und man nun rechtliche Schritte prüft“. Eine typische Stellungnahme des Xbox-Herstellers. Doch sagte der Sprecher auch, dass man bei Kinect einige Sicherheitsfunktionen eingebaut habe, die einen Hack des Bewegungs-Controllers unmöglich machen sollten.

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Wenn das folgende Video jedoch echt ist, was sich bislang allerdings nicht beweisen lässt, hat sich Microsoft mit den Sicherheitsvorkehrungen scheinbar gehörig verkalkuliert. Sollte es den Open-Source-Treiber also tatsächlich bereits geben, könnten die Folgen für Microsoft gravierend sein, denn damit ließe sich Kinect auch in Verbindung mit anderen Plattformen nutzen. Sobald es hierzu weitere Neuigkeiten gibt, werden wir erneut darüber berichten. Besonders die weiteren Reaktionen von Microsoft dürften sicherlich noch für Gesprächsstoff sorgen.

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