Xbox 360: Microsoft Konsole bald mit Online Filmen und Musik Streams

Die Spielemesse E3 ist in vollem Gange, und Microsoft hatte das Privileg, die erste Pressekonferenz überhaupt abzuhalten. Neben vermeintlich neuen Technologien, wie Spracherkennung und Bewegungssteuerung in Core-Games, legte das Unternehmen den Fokus vor allem auf Multimedialität. Die „Xbox im Wohnzimmer“ war schon länger das eigentliche Ziel, und mittlerweile hat sie sich dort auch etabliert. Nun will Microsoft jedoch einen Schritt weitergehen, und kehrt der Konsole den Rücken.

Die Tage der Xbox 360 als reine Spielekonsole sind laut Hersteller Microsoft gezählt. Das Unternehmen möchte sich vermehrt auf eine Art Medienzentrale mit Spielefunktion konzentrieren. Dies verdeutlichte Microsoft im Rahmen der Pressekonferenz auf der E3 am vergangenen Montag. Immerhin würden ganze 40 Prozent der Nutzer die Konsole nicht nur zum Spielen anwerfen, denn durchschnittlich nutzt jeder User die Xbox für rund 30 Stunden im Monat für andere Dinge.

XBox 360 mit Verpackung

Quelle: xbox.com

Laut Microsoft laufen aktuell Verhandlungen mit namhaften Filmstudios und Produzenten, und die Veröffentlichung eines eigenen TV-Dienstes wäre nach diesen Aussagen auch nur eine Frage der Zeit. Doch viel mehr ist derzeit nicht bekannt. Lediglich der Projektname Orapa ist an die Öffentlichkeit gedrungen. Realisiert würde das Ganze über die Einführung eines weiteren Mitgliedschaftsgrades, neben Xbox Live Silber und Xbox Live Gold. Wann es weiterführende Informationen zu dem Projekt geben wird, darüber schweigt sich Microsoft bislang jedoch noch aus.

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Ein Satz der immer wieder auftaucht, wenn man von Neuigkeiten aus dem Hause Microsoft liest, ist „Now that is entertainment“. Auch auf der E3-Präsentation am Montag fielen diese Worte, was darauf schließen lässt, dass es sich hierbei um den neuen Slogan handeln könnte. Doch auch wenn Microsoft die Xbox 360 hauptsächlich als Mediencenter einsetzen möchte, braucht sich der Gamer keine Sorgen machen. Die Konsole ist und bleibt eine der wichtigsten Spielsysteme auf dem Markt, und Microsoft wird den Spielern nichts nehmen wollen.

Quellen: computerbildspiele.de, golem.de

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