Kino.to Nachfolge: Krieg zwischen Video2k.tv und Kinox.to

Einen offiziellen Nachfolger hat das gekappte Streaming-Portal kino.to bislang nicht. Zwei inoffizielle Nachfolger, video2k.tv und kinox.to, bekriegen sich inzwischen gegenseitig. Video2k.tv ging früher an den Start und wirft den Betreibern von kinox.to nun vor, das Design von kino.to und die Inhalte des eigenen Portals geklaut zu haben. Beide Seiten sind derzeit kaum zu erreichen. Mit DDoS-Attacken legt sich die Streaming-Szene derzeit selbst lahm – und die GVU schaut lächelnd zu.

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Das Aus von kino.to kam überraschend. Jahrelang konnten die mutmaßlichen Betreiber unentdeckt bleiben. Nachdem der Marktführer verschwand, kamen die Nachfolger, die eigentlich keine sind. Zunächst war dies video2k.tv, das sich inoffizieller kino.to-Nachfolger nannte. Nun kam auch noch kinox.to hinzu. Dessen optische Nähe zu kino.to ist offensichtlich. Inhaltlich haben beide Portale jedoch nur wenig gemein. Die von Kino.to angebotenen Streams stammen nämlich nicht von Kino.to, da deren Server bei den Razzien beschlagnahmt wurden.

Kinox.to Startseite
Quelle: kinox.to

Stattdessen werfen die Betreiber von video2k.tv dem neuen inoffiziellen kino.to-Nachfolger vor, die video2k.tv-Datenbank durchforstet und deren Inhalte weiterverwendet zu haben. Das Resultat: In der Streaming-Szene herrscht Krieg. Sowohl video2k.tv als auch kinox.to sind derzeit kaum zu erreichen. Dies liegt nicht nur an den vielen Besuchern, die beide Portale haben. Verantwortlich sind vielmehr DDoS-Attacken, hinter denen die Konkurrenten sich scheinbar gegenseitig vermuten.

video2k.tv Startseite
Quelle: video2k.tv

Bei diesen DDoS-Attacken werden die Server mit Anfragen bombardiert, bis diese zusammenbrechen. Als lächelnder Dritter blickt daher derweil die GVU auf die Gesamtsituation. Ohne deren Zutun hat sich die Szene momentan selbst lahmgelegt. Dennoch will auch die GVU ermitteln, wenn dies in Zukunft nötig wird. Wenn die internen Kämpfe beendet sind, könnte beiden kino.to-Nachfolgern die nächste Schlacht also bereits bevorstehen.

Quelle: chip.de

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