Microsoft Office Lizenz auf zwei PCs gleichzeitung nutzen?

Niemand möchte ein Programm zweimal kaufen, wenn er zwei Computer besitzt. Ob man eine bestimmte Software auf zwei PCs installieren darf, hängt von den jeweiligen Lizenzbedingungen ab. Kauft man Microsoft Office für seinen Desktop PC, darf man es zusätzlich auf einem tragbaren Zweitgerät wie einem Notebook oder Netbook benutzen. Allerdings sollte man man die Nutzungsbedingungen vorher genau ansehen, denn das Zweitkopie-Recht gewährt Microsoft nicht in jedem Fall.

Ob eine Software nur auf einem Computer oder auf mehreren Computern verwendet werden darf, hängt von der für den Einzelfall geltenden Lizenz ab. Große Bedeutung hat diese Frage beim Softwarepaket Microsoft Office. Billig ist das Büropaket von Microsoft nicht, weshalb man es gerne nur einmal kaufen, aber auf mehreren PCs installieren möchte. In gewissen Grenzen räumt der Softwarekonzern den Käufern verschiedener Produkte tatsächlich ein Zweitkopie-Recht ein.

Microsoft Office
Quelle: microsoft.com

Die Regeln, die der Softwarehersteller im jeweiligen Endnutzerlizenzvertrag (EULA = End User License Agreement) nennt, wirken auf den ersten Blick komplizierter als sie sind. Man versteht sie leichter, wenn man sich nicht auf die Zahl der PCs, sondern auf die Zahl der Nutzer konzentriert. Eine Lizenz von Microsoft Office gilt für einen Benutzer.

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Wer Microsoft Office auf seinem Desktop-PC installiert, darf es auf seinem Notebook, Netbook oder einem ähnlichem tragbaren Zweitgerät ebenfalls installieren, wenn er der Hauptnutzer dieses Zweitcomputers ist. Nur er selbst darf mit dieser zweiten Installation arbeiten. Dieses Recht auf eine zweite Installation gibt es bei fast allen Versionen von Microsoft Office.

Bei den preiswerten OEM-Versionen von Microsoft Office besteht dieses Zweitkopie-Recht allerdings nicht. Andererseits darf die Microsoft Office Home and Student Edition auf bis zu drei PCs in einem Haushalt installiert werden. Eine kommerzielle Nutzung ist dann jedoch nicht gestattet. Außerdem muss man bei der Microsoft Office Home and Student Version auf Outlook verzichten

Gerade zu Outlook gibt es jedoch keine kostenlose Alternative, die annähernd so viel bietet. Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Datenbank und beispielsweise Präsentationsoftware bieten andere Softwarehersteller dagegen billiger an. Das kostenlose Büropaket OpenOffice stellt eine gute Alternative zu Microsoft Office dar, bietet allerdings keine Outlook-Alternative.

1 Kommentar
icke | 26. Jun 2016, 21:31
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„Gerade zu Outlook gibt es jedoch keine kostenlose Alternative, die annähernd so viel bietet.“

soll das ein witz sein???

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