Deals

Akku-Pflege: Lebensdauer von Handy-Akkus verlängern

Ohne Akku würde man Handys nicht als Mobiltelefone bezeichnen können. Die Batterien moderner Geräte ermöglichen Standby-Zeiten von bis zu mehreren Wochen und Gesprächsdauern von vielen Stunden. Wenn man weiß, worauf man achten muss, kann man Lebensdauer und Leistung des Akkus sogar noch optimieren.


Die meisten Handybesitzer bekommen den Akku ihres Mobiltelefons nur einmal zu Gesicht: Wenn sie ihn nach dem Auspacken einlegen und das Handy starten. Zudem benutzen viele Kunden ihr Handy nur zwei Jahre, bis es im Zuge der Vertragsverlängerung oder eines neuen Vertrages durch ein neueres Modell ersetzt wird.

Handy Akkus
Quelle: preisgenau.de

Wer sein Handy länger nutzt, wird irgendwann merken, dass der Akku nicht mehr so lange durchhält wie kurz nach dem Kauf. Damit die mitgelieferte Batterie möglichst lange leistungsfähig bleibt, sollte man auf einige Punkte achten.

Akku-Technologien

In Handys werden genau wie in Schnurlostelefonen und Digitalkameras vier verschiedene Prinzipien zur Stromspeicherung eingesetzt. Am preiswertesten sind Nickel-Cadmium Akkus, die mit NiCd gekennzeichnet sind. NiCd-Akkus sind im Handy-Bereich eine veraltete Technik, weil sie relativ groß sind. Zudem macht sich der Memory-Effekt bei ihnen besonders bemerkbar, wenn sie nicht vor jedem Ladevorgang zunächst entladen werden. Einziger Vorteil von NiCd Akkus: Sie haben mit etwa 1500 Ladezyklen die längste Lebensdauer der verfügbaren Akku-Technologien.

Handy Offen Rückseite Motorola SLVR L7
Quelle: wikipedia.org

Nickel-Meallhydrid Akkus bedürfen weniger Pflege, sollten aber trotzdem alle zwei Wochen vollständig entladen werden. Wird ein NiMH Akku durch häufiges unvollständiges Laden doch vom Memory-Effekt betroffen, kann seine ursprüngliche Leistung durch mehrere Lade- und Entladevorgänge wiederhergestellt werden. Dafür haben NiMH Akkus mit gerade einmal hundert Ladezyklen keine besonders hohe Lebenserwartung.

Recht weit verbreitet sind inzwischen die moderneren Lithium-Ionen Akkus, die im Gegensatz zu den erstgenannten Bauweisen keine besonders giftigen Stoffe enthalten. Vor allem bestechen Li-Ion Akkus dadurch, dass so gut wie keine Gefahr eines Memory-Effektes besteht. Man kann diese Akkus jederzeit laden, egal wie voll sie noch sind. Ähnliches gilt für Lithium-Polymer Akkus, die aber mit 300 bis 500 Ladezyklen nur halb so lange benutzbar sind wie Li-Ion Akkus.

Akku-Pflege

Bei den Akkus der aktuellen Handys muss man eigentlich keine Sorge mehr haben, dass man den Akku falsch lädt. Wann man das Ladegerät anschließt und wie lange das Handy dann daran hängt, spielt keine Rolle mehr. Schaltet sich das Handy aber aufgrund eines leeren Akkus aus, sollte man sicherheitshalber zusehen, dass die Batterie bald wieder Strom bekommt. Passiert das häufiger, könnte der Akku nämlich irgendwann die Stromaufnahme verweigern. Außerdem sollte man zu große Hitze vermeiden.

Da die Lebensdauer eines Akkus direkt mit der Anzahl der Ladezyklen korreliert, sollte man auch versuchen, den Stromverbrauch gering und damit den Abstand zwischen den Zyklen groß zu halten. Besonders viel Strom verbraucht ein Handy beispielsweise bei schlechtem Empfang. Um den Empfang zu optimieren, sollte man das Gerät beim Telefonieren nicht in der Nähe der Antenne anfassen. Wichtig ist auch, dass die Displaybeleuchtung so selten wie möglich aktiv ist. Auch die Internetnutzung via UMTS oder WLAN macht sich sehr negativ bemerkbar.

Hat der Akku das Ende seiner Lebensdauer erreicht, darf er auf keinen Fall in den normalen Hausmüll gegeben werden. Auch wenn die Li-Ion und Li-Po Akkus keine für den Menschen giftigen Stoffe enthalten, gehören sie eindeutig auf den Sondermüll.

Deine Meinung
Beliebte Beiträge

*Preise können sich seit der letzten Aktualisierung erhöht haben. Alle Preise inkl. MwSt.

Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie die Webseite weiter nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. .