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Billig-Handytarife im Vergleich: Tchibo, Alice, o2, Mein BASE, Blau.de und simyo

Es gibt mittlerweile dermaßen viele verschiedene Mobilfunkanbieter, die wiederrum zig unterschiedliche Tarife haben, dass man schon einiges an Zeit benötigt, sich einen Weg durch den Tarif-Dschungel bahnen zu können. Um die Suche nach den besten Tarifen zumindest etwas einfacher zu gestalten, konzentrieren wir uns in dem folgenden Artikel auf die sechs derzeit interessantesten Handy-Tarife und zeigen, welche Option für wen am besten ist.


Wer sich in der heutigen Zeit einen neuen Vertrag oder auch eine Prepaid-Karte zulegen möchte, der sollte sich im Vorfeld ausgiebig über die verschiedenen Anbieter und deren Tarife informieren, um am Ende nicht zu viel zu zahlen. Doch welche Mobilfunk-Tarife sind derzeit die besten? Wir nehmen sechs verschiedene Anbieter genauer unter die Lupe und zeigen das Für und Wider der unterschiedlichen Angebote.

Tchibo Mobil

Der bekannte Kaffeeröster verkauft schon seit geraumer Zeit auch andere Waren, als nur die schwarzen Bohnen. Mit Tchibo Mobil kam vor kurzem nun auch ein eigener Handy-Tarif auf den Markt, der in dem o2-Mobilfunknetz realisiert wurde. Die Minuten- als auch die SMS-Preise liegen mit 15 Cent derzeit zwar deutlich über anderen Anbietern, doch gibt es bei der Prepaid-Karte noch bis zum Nikolaus-Tag am 6. Dezember ein interessantes Special: wer sich bis zu diesem Tag für den Prepaid-Tarif von Tchibo Mobil entscheidet, wird zwei Jahre lang von den Kosten befreit, wenn man ins gleiche Netz telefoniert.

tchibo mobil tarif
Quelle: tchibo.de

Wer darüber hinaus noch weitere Nummern des Öfteren anruft, für den bietet sich die sogenannte Tchibofon-Flatrate an. Für 3,95 Euro im Monat sinken die Kosten für Telefonate mit Freunden, Partnern auf nur noch fünf Cent die Minute. Die Grundgebühr bei Tchibo Mobil ist gratis, dafür werden jedoch 9,99 Euro für die Einrichtung fällig. Das Startguthaben fällt mit nur einem Euro relativ mager aus und die bereits angesprochenen 15 Cent pro Minute und SMS werden immerhin durch die zehn Cent günstigere Community-Flatrate wieder wett gemacht.

Alice Mobile

Der Anbieter Alice ist besonders als DSL-Anbieter bekannt, doch gibt es seit kurzem auch eine eigene Mobilfunksparte namens Alice Mobile. Das Interessanteste an dem Tarif: wer bis Ende des Jahres eine SIM-Karte von Alice zulegt, kann von 30 Megabyte kostenlosem Datenvolumen für die Nutzung des mobilen Internet profitieren. Diese sind zwar relativ zügig verbraucht, aber die 25 Cent pro weiteres Megabyte sind, im Vergleich zu der Konkurrenz, fast unschlagbar günstig.

alice mobile tarife
Quelle: aice.de

Ebenfalls gratis sind die Gespräche zu anderen Alice-Kunden, was das Angebot von Alice Mobile noch weiter abrundet. Für die Bestellung und die Aktivierung der SIM-Karte werden hier jedoch 19,99 fällig, was die Preise der Konkurrenz um einiges übertrifft. Darüber hinaus hat der kostenfreie Basistarif eine Vertragszeit von einem Monat. Allerdings ist dieser Umstand relativ gut zu verschmerzen, wenn man an das Angebot bezüglich der mobilen Internetnutzung denkt.

o2

Der Tarif „Global Friends“ von o2 lässt sich nicht nur zum sogenannten Kosten-Airbag von o2-o, sondern auch zu dem Inklusiv-Paket und der Mobile Flat hinzu buchen. Diese Option bietet sich vor allem für Kunden an, die oft ins Ausland telefonieren. Insgesamt fallen über 60 Länder in diese Tarif-Option und man kann darüber hinaus noch fünf Nummern im Ausland festlegen, die dann sogar für nur 15 Cent die Minute antelefoniert werden können.

o2 mobile tarife
Quelle: o2.de

Interessant ist auch der Umstand, dass die Verbindungen des „Global Friends“-Tarifes auf den o2-o Kosten-Airbag angerechnet werden. Damit umgeht man die Gefahr, dass man mehr als 40 bis 50 Euro im Monat für die Auslandsgespräche bezahlen muss. Die Gespräche werden über das IP-Telefon-Netz von o2 geführt und es wird eine einmalige Aktivierungsgebühr von fünf Euro fällig. Und wer nachträglich eine der fünf gewählten Favorit-Nummern ändern möchte, bezahlt dafür einen Euro.

Mein BASE

Die mittlerweile bekannte „Tarifblume“ des Anbieters BASE, der eine Tochter von E-Plus ist, beinhaltet den Mein BASE Tarif. Für diesen fallen keine monatlichen Grundgebühren an, jedoch schlägt dafür die einmalige Einrichtungsgebühr mit 25 Euro zu Buche. Mit Mein BASE kosten die Gesprächsminuten, als auch jede SMS in die anderen Netze 19 Cent. Der Basistarif hat eine Laufzeit von zwei Jahren, doch da die Grundgebühr entfällt, handelt es sich somit trotzdem um ein interessantes Angebot.

base tarife
Quelle: base.de

Wer gerne und häufig Kurzmitteilungen schreibt, muss dafür nicht unbedingt jedes Mal 19 Cent berappen, dank der buchbaren SMS-Flat. Für zehn Euro je 30 Tage können SMS-Fans einen vollen Monat texten, bis die Finger glühen, und das sogar in alle Netze. Somit eigent sich der Mein BASE Tarif mit der SMS-Flatrate besonders für diejenigen, die mehr Kurznachrichten schreiben, als zu telefonieren.

simyo

Mit simyo gibt es eine weitere E-Plus-Tochter, die bereits seit einiger Zeit als sogenannte Discount-Marke am Markt ist. Wie jetzt bekannt wurde, wird es ab November eine Innovation bei simyo geben, die es so noch nicht auf dem Mobilfunkmarkt gibt: der Kostenstopp nicht nur für Telefongespräche und SMS, sondern auch für die Nutzung des mobilen Internet. Das bedeutet, dass ab dem Erreichen von 39 Euro im Monat alle Gespräche und Kurznachrichten frei sind und auch das Surfen damit „gratis“ wird. Jedoch wird die Geschwindigkeit dann auf die GPRS-Verbindung gedrosselt.

simyo neue tarife
Quelle: simyo.de

Die Grundgebühr ist bei simyo kostenlos und das Starterpaket ist mit 4,90 Euro vergleichsweise günstig. Hinzu kommt, dass der Anbieter ein Startguthaben von fünf Euro bereit stellt. Die Minutenpreise, als auch die Kosten pro SMS liegen bei 9 Cent, hingegen werden 24 Cent pro Megabyte bei der mobilen Internetnutzung fällig. Nach den erreichten 39 Euro fallen die genannten Kosten dann jedoch weg.

Blau.de

Ähnlich wie bei simyo verhält es sich auch bei dem Anbieter Blau.de. Auch hier gibt es eine eingebaute Bremse namens Kostenschutz, die verhindert, dass man über 39 Euro im Monat für Gespräche, SMS und auch für die Nutzung des mobilen Internet bezahlen muss. Wenn dieses Limit erreicht ist, schaltet jedoch auch Blau.de die Surf-Geschwindigkeit auf GPRS herunter. Was die Kosten pro Minute, pro Kurzmitteilung und pro versurften Megabyte angeht, so sind diese genau wie bei simyo.

blau.de tarife
Quelle: blau.de

Auch der Kosten-Airbag greift, wie bei dem Konkurrenten, ab 39 Euro im Monat. Unterschiede der beiden Mobilfunktarife sind jedoch trotzdem aus zu machen. Zum einen kostet das Starterpaket mit 9,90 Euro genau fünf Euro mehr, doch gibt es zum anderen dafür jedoch mit zehn Euro das gleich doppelt so große Startguthaben. Damit ist die SIM-Karte, wie auch bei simyo, nicht nur effektiv kostenlos, man bekommt sogar noch zehn Cent geschenkt.

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