Online-Filme gratis: Massenhaft Movie2k.to Nachfolger aufgetaucht

Seit dem plötzlichen Verschwinden des bekannten Streaming-Portals movie2k.to sind gleich mehrere angebliche Nachfolger-Seiten im Netz aufgetaucht. Dabei galt das Portal movie4k.to bis vor kurzem als offizieller Nachfolger – doch wie sich mittlerweile herausgestellt hat, handelt es sich dabei um eine Fehlinformation.

Gleiches gilt für den Klon movie2k.bz, der höchstwahrscheinlich ebenfalls nicht von den ehemaligen movie2k.to-Betreibern verwaltet wird. Beide Klone sehen dem Original zwar sehr ähnlich, doch gibt es gleich mehrere Hinweise die darauf schließen lassen, dass diese nichts mit der Ursprungsseite zu tun haben.

Massenhaft Movie2k.to Nachfolger

Quelle: siliconangle.com

Zum einen fehlt sowohl bei movie4k.to als auch bei movie2k.bz der provokante Text, in dem die Betreiber von movie2k.to die aktuelle Urheberrechtsdiskussion angeprangert haben. Zum anderen ist mittlerweile klar, dass über diese beiden Portale ohne Wissen der Nutzer Malware verbreitet wird. Ob man sich diesen Virus eingefangen hat, kann man überprüfen, in dem man in dem Taskmanager nach dem Prozess „iehighutil.exe“ sucht und diesen sofort beendet. Um die Malware komplett zu entfernen, muss man in der Windows-Registrierung unter „HKEY_CURRENT_USERSoftwareMicrosoftWindowsCurrentVersionRun“ nach der genannten EXE suchen und diese auch hier löschen.

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Interessant ist zudem, dass die URL movie2k.to mittlerweile auf das Webangebot der deutschen Piratenpartei umgeleitet wurde. Dort werden die User mit folgenden Worten begrüßt: „Sorry. Wir wissen auch nicht, was mit Movie2k passiert ist. Uns gehört die Domain nicht, es wurde von den Betreibern nur auf uns umgeleitet“. Laut einer weiteren Stellungnahme der Piratenpartei wurde der eigene Server als DNS-Weiterleitung für die Domain movie2k.to eingetragen. Wer dafür verantwortlich ist, geht aus den vorliegenden Informationen jedoch nicht hervor.

Darüber hinaus hat die Polizei und die deutsche Staatsanwaltschaft herausgefunden, dass die Gelder, die aus der Kooperation zwischen dem Streaming-Portal und den Hostern BitShare und Yesload stammen, auf ein Konto bei der Commerzbank in Berlin geflossen sind. Dabei handelt es sich um das Geld der Nutzer, die für eine bessere Bildqualität einen sogenannten Premiumzugang erstanden haben. Allerdings steht derzeit noch nicht fest, wie die deutschen Behörden weiter gegen die Betreiber vorgehen werden.

Quellen: movie2k.to, movie4k.to, gulli.com, kinos.to

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