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Kinos.to gesperrt: Erste Provider sperren illegale Film-Seite komplett

User in Österreich können die Streaming-Plattform kinos.to demnächst teilweise nicht mehr erreichen. Betroffen sind User, die über den österreichischen Internet-Provider UPC online gehen. Der Verein für Antipiraterie (VAP) ist gerichtlich gegen UPC vorgegangen und konnte so eine einstweilige Verfügung erwirken, die nun zu einer Sperre von kinos.to führt. Der VAP wertet den Vorgang selbst als Musterprozess. Ähnliche Sperren bei anderen Internet Providern könnten also noch folgen.


Die Streaming-Plattform kinos.to erfreut sich großer Beliebtheit. Den Filmproduzenten und Rechteinhabern gefällt dies gar nicht. Bislang konnte man jedoch wenig unternehmen. Die Server von kinos.to befinden sich in Russland. Die Betreiber der Streaming-Plattform sind unbekannt und nicht zu erreichen. Aus diesem Grund richtete sich eine Klage in Österreich nun erstmals gegen einen Internet Provider. Die Folge: User in Österreich können die Streaming-Plattform kinos.to demnächst teilweise nicht mehr erreichen.

Kinos.to und UPC
Quelle: kinos.to, youtube.com

Betroffen sind User, die über den österreichischen Internet-Provider UPC online gehen. Dies ist das Ergebnis eines so genannten Musterprozesses, den österreichische und deutsche Filmproduzenten mit Unterstützung des Vereins für Antipiraterie (VAP) eingeleitet haben. Vor dem Handelsgericht Wien konnten sich die Kläger durchsetzen. Erwirkt wurde so eine einstweilige Verfügung gegen den Internet-Provider UPC. Dieser muss nun dafür Sorge tragen, dass deren Kunden kinos.to bzw. die IP-Adressen der Streaming-Plattform nicht mehr erreichen können.

Damit das Urteil rechtskräftig wird, muss nun noch eine Sicherheitsleistung bei Gericht hinterlegt werden. Begründet wird die einstweilige Verfügung mit dem Urheber- und EU-Recht. UPC ist nur stellvertretend für alle Internet Provider ausgewählt worden. Der VAP wertet die Entscheidung daher als richtungsweisend, da sich Internet Provider künftig nicht mehr einer inhaltlichen Verantwortung entziehen könnten. Ähnliche Sperren bei anderen Internet Providern könnten also noch folgen.

Quelle: VAP

Deine Meinung
7 Kommentare
Markus | 21. Mai 2011, 0:03
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kinos.to ist per Definition keine Streaming-Plattform, sondern verlinkt lediglich auf solche. Für die Betreiber stellt es einen geringen Aufwand dar die Sperre z.B. mit oftmaligem Domain-Wechsel zu umgehen. User könnten dies mit Proxy-Servern… Ich denke UPC wird nötigenfalls durch sämtliche Instanzen gehen und mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit das Urteil kippen. Österreich ist nicht China und Links zu Online-Streams sind keine Kinderpornographie. Schlagwörter wie Piraterie und Raubkopie ergeben in dem Zusammenhang wenig bis keinen Sinn. Man kann versuchen mit der Zeit zu gehen oder eben die Brechstange ansetzen…

deutschland | 8. Jun 2011, 13:17
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seit heute ist kinos.to in deutschland angeblich von der kriminalpolizei gesperrt?!

malgoris | 8. Jun 2011, 13:22
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Kinos.to ist weg vom fenster :(

Die Kriminalpolizei weist auf Folgendes hin:

Die Domain zur von Ihnen ausgewählten Webseite wurde wegen des Verdachts der Bildung einer kriminellen Vereinigung zur gewerbsmäßigen Begehung von Urheberrechtsverletzungen geschlossen.

Mehrere Betreiber von KINO.TO wurden festgenommen.

Internetnutzer, die widerrechtlich Raubkopien von Filmwerken hergestellt oder vertrieben haben, müssen mit einer strafrechtlichen Verfolgung rechnen.

Dein Name | 8. Jun 2011, 13:38
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is doch fürn ar…
es gibt leute wie ich die sich serien anschaun die auch im fernsehn laufen und aus zeitlichen grünen nicht sehen kann

z.b. Human Target, simpsons, tow an a half man …

….. Gaylord1 | 8. Jun 2011, 13:39
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Was für einen Mist die immer abziehen…Youtube …. Kinos.to

Dieses Video ist in deinem Land nicht mehr verfügbar…

Echt jetzt totaler mist !

Vor 2-3 Jahren war alles viel besser.

admin | 8. Jun 2011, 13:55
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@Ist wirklich Offline, kein Fake, kein Hack. Kinos.to ist Geschichte, Spiegel Online hat die News von der Polizei bestätigt bekommen.

Erik | 9. Jun 2011, 2:26
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Schon seltsam, nur weil eine mächtige Lobby dahinter steht, ist es möglich eine Intenetseite zu sperren. Wie ist denn das mit den Kinderpornos und Naziseiten? Da jammern sie dann einhellig “ die sind ja im Ausland und da könne man nichts machen“! to. ist wohl die Kürzung für Tonga in der Südsee.

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