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Megavideo: Kostenloses Kino im Internet, nur ist das alles legal?

Heutzutage findet man im Internet fast alles: Computer-Software, Spiele, Filme und ganze Serien. Allerdings handelt es sich dabei fast ausschließlich um sogenannte Raubkopien. Ein Thema, dass die Branche quasi seit Beginn an begleitet und ebenso immer wieder für Missstimmungen sorgt. Doch scheint vielen Usern noch immer nicht klar zu sein, dass es sich dabei um illegale Aktivitäten handelt, denn die mehr als 53 Milliarden Seitenaufrufe im vergangenen Jahr sprechen eine deutliche Sprache.


Diese Zahl beruht auf einer aktuellen Studie der Analysten des Unternehmen MarkMonitor. Dabei handelt es sich um Internetseiten wie Megavideo oder auch Megaupload, wobei diese drei alleine schon auf rund 21 Milliarden Visits in 2010 kommen. Die andere Hälfte der gemessenen Zahlen verteilen sich auf die weiteren Download-Plattformen und auch auf Seiten, die gefälschte Markenware offen zum Kauf anbieten. Damit stieg die Zahl der User auch im letzten Jahr wieder rasant an.

Megavideo Screenshot Startseite
Quelle: megavideo.com

Gleiches gilt für die sogenannten Streaming-Angebote. Hier wird der Content, beispielsweise ein Kinofilm, nicht heruntergeladen, sondern direkt online im Browser zur Verfügung gestellt. Doch obwohl auch das Streamen von rechtlich geschützten Inhalten strafbar ist, hält das die wenigsten User auch davon ab. Auch auf den Streaming-Seiten konnten die Analysten einen deutlich Anstieg der Besucherzahlen messen. Und daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern, denn je mehr Filme und Spiele auf den Markt kommen, desto mehr Downloads wird es geben.

Laut der Studie von MarkMonitor werden knapp 70 Prozent der illegalen Download- und Streaming-Seiten in Europa oder in den Vereinigten Staaten gehostet. Und auch vor den Bezahl-Angeboten dieser Seiten warnen die Analysten, denn die Zahlungen und Überweisungen laufen meist über ein anderes Land ab, als es die Geschäftsbedingungen der jeweiligen Online-Plattformen vermuten lassen. Daher sollte man sich besser zwei Mal überlegen, ob man wirklich seine Kontodaten preisgeben sollte.

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