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OnLive: Preise-Liste und Spiele zum Games-on-Demand-Dienst

Cloud Computing ist seit einiger Zeit in aller Munde. Die neue Art, Datenpakete und Rechnerkapazität über verschieden Netzwerke schnell und direkt anzubieten, gliedert sich immer mehr in das tägliche Leben ein. Mit OnLive kommt jetzt ein Anbieter auf den Markt, der diese Technik mit der Spiele-Branche verbindet.


Bereits in der letzten Woche startete der Cloud-Gaming-Dienst OnLive in den Vereinigten Staaten. Mittlerweile sind die ersten Informationen über die Preise der Spiele bekannt, weshalb wir und aktuell diesem Thema widmen. Bleib jedoch die Frage, was es genau mit dem Cloud-Gaming und dem Anbieter OnLive auf sich hat.

onLive

Quelle: onlive.com

Die Antwort ist einfach: OnLive macht es jetzt, möglich so gut wie jedes Spiel auf so gut wie jedem Computer zu spielen. Dazu kommt, dass der Spieler nicht zwangsläufig den neusten und leistungsstärksten PC zuhause haben muss. Das Prinzip ist einfach und funktioniert genau wie Cloud Computing an sich. Die einzigen beiden Dinge, über die ein interessierter Spieler verfügen muss, ist zum einen eine Breitbandinternetverbindung und zum anderen ein Computer, der zumindest in der Lage ist, normale Videos abzuspielen.

Der „Trick“ bei OnLive ist, dass jedes der Spiele nicht auf dem heimischen Computer läuft, sondern auf den Rechnern von OnLive. Das Videosignal ist das einzige, was über das Internet gesendet wird. So gibt es keine unendlich langen Downloads und man kommt schnell und unkompliziert ans gewünschte Spiel. Lange war OnLive nicht viel mehr als ein Projekt unter vielen. Und selbst Experten waren sich nicht sicher, ob und wie das System funktionieren wird. Seit eben letzter Woche sind diese Zweifel beseitigt, denn OnLive ist online und aus dem Beta-Status raus.

Bleibt zum Ende noch ein entscheidender Hinweis, denn das Ganze ist natürlich nicht umsonst. Je nach gewünschtem Spiele-Titel reichen die Preise von knappen fünf US-Dollar für ein Zwischendurch-Abenteuer mit „Brain Challenge“, und enden bei 60 US-Dollar für „Tom Clancy’s Splinter Cell: Conviction“. Klar, neue Spiele kosten auch im Handel soviel. Das Problem hier ist allerdings, dass die Spiele nur geliehen sind. Sie werden also nicht gekauft, sondern für den jeweiligen Preis nur bis zum 17. Juni 2013 bereit gestellt, so die Auskunft von OnLive. Natürlich kann das Spiel bis dahin so oft wie gewünscht gespielt werden, aber ein fader Nachgeschmack bleibt trotzdem.

onlive

Quelle: onLive.com

Dazu kommt die bisherige eher zurückhaltende Akzeptanz der Publisher, was sich durch die Liste verdeutlichen lässt, welche Spiele OnLive bislang bereit stellt. Diese gibt es unter eurogamer.net zu sehen. Bleibt also abzuwarten, ob sich OnLive durchsetzen kann und wie es von den Spieler angenommen wird. Ob und wann der Service in Deutschland erscheint, steht noch in den Sternen. Bedenkt man jedoch, dass OnLive erst Ende 2011 in England starten soll, können wir wohl noch länger auf die Spiele-Wolke warten.

Onlive GamesPayPassDemo
Assassin’s Creed II$39.99Ja
Batman: Arkham Asylum$6.99 / $4.99Ja
Borderlands$29.99 / $8.99 / $5.99Ja
Brain Challenge$4.99Ja
Defense Grid Gold$13.99 / $6.99Ja
F.E.A.R. 2: Project Origin$19.99Ja
Just Cause 2$49.99Ja
Madballs in Babo: Invasion$9.99Ja
Prince of Persia: The Forgotten Sands$49.99No
Puzzle Chronicles$9.99 / $3.99Ja
Red Faction: Guerrilla$19.99Ja
Shatter$8.99Ja
Tom Clancy’s Splinter Cell: Conviction$59.99Ja
Unreal Tournament III: Titan Pack$19.99 / $6.99 / $4.99Ja
World of Goo$19.99 / $6.99 / $4.99Ja
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