Wie bekommt als Auszubildender einen seriösen Kredit?

In der Zeit der Ausbildung ist das Einkommen meist gering. Teure Anschaffungen kann man sich da normalerweise nicht leisten. Auch Kredite sind für Auszubildende in der Regel nur unter bestimmten Voraussetzungen zu bekommen. Was man als Auszubildender beachten sollte, wenn man ein seriöses Darlehen erhalten will, das erläutern wir hier.

Als Auszubildender verdient man im Regelfall nicht viel. Das Geld reicht daher auch nicht, um teure Anschaffungen tätigen zu können. Manche Anschaffungen lassen sich aber nicht vermeiden. Die erste eigene Wohnung will eingerichtet werden, das erste eigene Auto lockt. Verführerisch wirkt da die Idee, ein Darlehen aufzunehmen. In der Praxis zerplatzt jedoch auch diese Hoffnung mitunter wie eine Seifenblase. Was man als Auszubildender beachten sollte, wenn man einen seriösen Kredit erhalten will, das erklären wir daher hier.

Kredit als Auszubildender: Was ist möglich?

Wenn man als Auszubildender ein Darlehen abschließen möchte, sollte man zunächst einmal realistisch bleiben. Wunschsummen von 10.000 Euro oder mehr sind nämlich alles andere als realistisch. Auch die eigene Situation sollte man kritisch hinterfragen. Wie viel Geld hat man pro Monat zur Verfügung? Wie viel Geld könnte man für eine monatliche Rate aufbringen? Die Kreditraten für normale Konsumentenkredite beginnen in der Regel erst bei 150 bis 200 Euro pro Monat – das kann kein Auszubildender bezahlen. Und selbst wenn er es kann (weil er zum Beispiel noch Zuhause wohnt), dann wird die Bank ein solches Darlehen nicht vergeben.

Möglich sind daher in erster Linie Kleinkredite mit Beträgen bis maximal 2.000 Euro. Das reicht für eine erste Wohnungseinrichtung oder für einen günstigen Gebrauchtwagen. Möglich ist in vielen Fällen auch die Einrichtung eines kleinen Dispositionskredits für Auszubildende. Der Dispositionskredit – auch als Überziehungskredit bekannt – stattet das Girokonto mit einer kleinen Kreditlinie aus. Realistisch sind dabei 500 Euro. Doch Vorsicht: Die Zinsen sind sehr hoch. Wer ständig im Dispo ist, zahlt am Ende drauf. Der Dispositionskredit eignet sich daher in erster Linie nur als finanzielles Polster für absolute Notfälle.

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Kredit als Auszubildender: Welche Voraussetzungen gibt es?

Es gibt einige Voraussetzungen, die man kennen sollte, wenn man als Auszubildender ein Darlehen beantragen möchte. So haben die meisten Banken eine Mindestverdienstgrenze. Überschreitet man diese Mindestverdienstgrenze nicht, so ist ein Kreditantrag völlig chancenlos. Bevor man sich also die Mühe macht, einen Kreditantrag auszufüllen, sollte man in jedem Fall Fragen ob es ein bestimmtes vorgegebenes Mindesteinkommen gibt. Bei einigen Banken liegt dieses monatliche Mindesteinkommen bei 500 Euro. Andere Banken setzen allerdings auch 1.000 Euro voraus. Letzteres ist als Auszubildender schon kaum noch zu erreichen.

Banken geht es bei der Kreditvergabe in erster Linie um Sicherheit. Sie wollen also sicherstellen, dass sie das verliehene Geld auch zurückerhalten werden. Als Auszubildender ist man da gleich zweifach benachteiligt. Erstens ist das Gehalt sehr gering (siehe oben), zweitens ist das Gehalt sehr unsicher. Die Lehre ist meist vorbei, bevor das Darlehen zurückbezahlt ist. Viele Banken vergeben Darlehen daher eher an Auszubildende, die bereits einen Arbeitsvertrag für die Zeit der Lehre unterschrieben haben. Eine letzte wichtige Voraussetzung: Auszubildende, die noch nicht volljährig sind, haben keine Chance auf einen seriösen Kredit.

Kredit als Auszubildender: Was erhöht die Chancen?

Natürlich gibt es Möglichkeiten, die die Chancen, dass man als Auszubildender ein Darlehen erhält, erhöhen. Die wichtigste Chance besteht darin, einen zweiten Kreditnehmer anzugeben. Der zweite Kreditnehmer übernimmt die Funktion eines Bürgen. Die Bank prüft die Bonität des zweiten Kreditnehmers genauso, als wenn er das Darlehen alleine beantragen würde. Anschließend werden das Einkommen des ersten Kreditnehmers und das Einkommen des zweiten Kreditnehmers zusammengerechnet. Wegen des höheren gemeinsamen Einkommens steigt die Chance, dass das Darlehen bewilligt wird, enorm.

Üblicherweise können beide Elternteile die Rolle des zweiten Kreditnehmers übernehmen, wenn diese eine entsprechende Bonität und ein entsprechendes Einkommen vorweisen können. Die monatlichen Raten zahlt der erste Kreditnehmer. Erst wenn die Zahlungen ausbleiben, wendet sich die Bank an den Mitantragsteller. Der zweite Kreditnehmer haftet also für das, was der Antragsteller nicht bezahlt. Letztlich ist dies ein großes Risiko, was man in jedem Fall berücksichtigen muss.

Welche Kredite gibt es noch für Auszubildende?

Als Auszubildender hat man natürlich nicht nur die Möglichkeit, bei einer Bank einen Kredit zu beantragen. Möglich ist auch das Darlehen von Privat zu Privat. Eltern oder Großeltern können das Geld etwa verleihen und der Auszubildende zahlt es zurück. Diese Option bietet sich insbesondere dann an, wenn für das Darlehen bei einer Bank ohnehin ein zweiter Kreditnehmer vonnöten gewesen wäre. Diese Möglichkeit setzt aber natürlich voraus, dass eine Person vorhanden ist, die über die nötigen finanziellen Mittel verfügt, um die Kreditsummer bereitzustellen.

Eine andere Möglichkeit besteht im Kredit von Privat zu Privat über einen so genannten Kreditmarktplatz. Kreditmarktplätze sind Treffpunkte für Anleger und Personen, die auf der Suche nach einem Darlehen sind. Das Geld wird dabei nicht von einer Bank zur Verfügung gestellt sondern direkt von den Vertragspartnern. Solche Kreditmarktplätze ermöglichen die Kreditvergabe unter flexibleren Bedingungen und unter der Berücksichtigung menschlicher oder sozialer Komponenten, was bei Auszubildenden von Vorteil sein kann.

Azubi Kredit ohne Schufa und Bürge – so gehts

Auszubildende, Lehrlinge und Azubis haben es nicht leicht, wenn Sie ein Darlehen benötigen. Möglich ist der Azubi Kredit ohne Schufa allerdings schon. Meist handelt es sich hierbei um einen so genannten Kleinkredit im Bereich von bis zu 2.000 Euro. Das ist auch verständlich, schließlich haben Auszubildende, Lehrlinge und Azubis nur einen geringen Verdienst. Höhere Kreditsummen, zum Beispiel für ein neues Auto, sind in der Regel nur möglich, wenn es einen zweiten Kreditnehmer oder einen Bürgen gibt.

Die erste eigene Wohnung, das erste eigene Auto: Die Zeit der Ausbildung ist für Auszubildende, Lehrlinge und Azubis spannend, aber leider eben auch teuer. Manche Ausgaben lassen sich aber nun einmal nicht vermeiden, auch wenn sie nicht sofort auf einen Schlag bezahlt werden können. Auszubildende, Lehrlinge und Azubis benötigen dann eine passende Finanzierung bzw. ein passendes Darlehen. Wie man einen solchen Azubi Kredit ohne Schufa bekommt und was man dabei in jedem Fall beachten sollte, beschreiben wir hier.

Azubi Kredit ohne Schufa: Gibt es das überhaupt?

Auszubildende, Lehrlinge und Azubis haben es nicht leicht, wenn Sie ein Darlehen benötigen. Viele Banken und Kreditinstitute sind skeptisch und scheuen das Risiko. Möglich ist ein schufafreier Azubi Kredit allerdings schon. Besonders im Bereich der so genannten Kleinkredite von bis zu 2.000 Euro gibt es Angebote für Azubis. Mit so einem Kleinkredit kann man beispielsweise die Einrichtung der ersten eigenen Wohnung oder auch das erste eigene Auto finanzieren. In vielen Fällen stellt der Azubi Kredit ohne Schufa dabei einen wichtigen Beitrag dar, der nötig ist, um das Leben selbständig gestalten zu können.

Wenn die Ausbildungsstätte etwa viele Kilometer von Zuhause entfernt liegt, ist der Umzug in eine eigene Wohnung zwingend notwendig. Wenn man morgens oder abends viele Kilometer zu fahren hat, ist dies mit den öffentlichen Verkehrsmitteln auch nicht immer möglich. Ein guter Gebrauchtwagen lässt sich jedoch über einen Azubi Kredit ohne Schufa durchaus finanzieren. Höhere Kreditsummen, zum Beispiel für ein neues Auto, sind in der Regel aber nur möglich, wenn es einen zweiten Kreditnehmer oder einen Bürgen gibt. Das ist auch verständlich, schließlich haben Auszubildende, Lehrlinge und Azubis nur einen geringen Verdienst.

Kriterien bei der Kreditvergabe – schlechte Chancen für den Azubi Kredit ohne Schufa?

Die Schufa ist für die Banken ein wichtiges Werkzeug, denn die Schutzgemeinschaft zur allgemeinen Kreditsicherung speichert Daten zur finanziellen Situation von Millionen von Bürgern. Zahlt man beispielsweise seine Raten nicht pünktlich oder es platzt ein Vertrag, dann nimmt die Schufa einen Negativ-Eintrag vor. Die Folge: Banken werden keine Kredite mehr ausgeben. Bei Auszubildenden, Lehrlingen und Azubis sind solche Negativ-Einträge allerdings eher selten, schließlich stehen sie noch am Anfang ihrer finanziellen Karriere. Leichter wird es damit allerdings nicht. Ein weiterer wichtiger Indikator ist der Schufa-Score.

Der Score ist ein errechneter Wert, der für die Bonität bzw. für das Kreditausfallrisiko steht. Auszubildende, Lehrlinge und Azubis haben meist einen eher unterdurchschnittlichen Scorewert, weil Sie ihre finanzielle Leistungsfähigkeit noch nicht so häufig unter Beweis stellen konnten. Ein weiteres wichtiges Kriterium bei der Vergabe von Darlehen ist die allgemeine Verdienstsituation. Kreditgeber fordern in der Regel immer Verdienstnachweise. Zudem sollte man die Probezeit verlassen und einen unbefristeten Arbeitsvertrag haben. Auch bei diesem Kriterium haben Azubis eher schlechte Karten.

Wie Azubi Kredit ohne Schufa bekommen?

Die Prüfung eines Kredit-Antrags für einen Azubi Kredit ohne Schufa verläuft ähnlich wie die Prüfung eines normalen Kredit-Antrags bei einem Arbeitnehmer. Zunächst gibt man an welche Kreditsumme, welche Kreditlaufzeit und welche monatlichen Raten man wünscht. Der Kreditgeber wird daraufhin die Bonität überprüfen wollen. Am einfachsten geht dies über Verdienstnachweise wie Lohnbescheinigungen. Sehr hilfreich ist zudem ein Arbeitsvertrag, der über die reine Ausbildungszeit hinausgeht. Wenn also klar ist, dass man nach der Lehre vom Betrieb übernommen wird, lässt das die Chancen auf ein Darlehen steigen. Auf Grund des vergleichsweise geringen Einkommens wird man dennoch eher nur einen Kleinkredit im Bereich von bis zu 2.000 Euro erhalten.

Für Auszubildende, Lehrlinge und Azubis ist dies zwar in der Regel viel Geld, manchmal reicht eine solche Summe allerdings dennoch nicht aus. Dann empfiehlt es sich einen zweiten Kreditnehmer bzw. einen Bürgen in den Kreditvertrag aufzunehmen. Der zweite Kreditnehmer sollte natürlich eine gute Bonität und ein ausreichendes Einkommen besitzen. Dies steigert die Chancen, ein Darlehen zu erhalten ganz erheblich. Positiv ist es natürlich auch, wenn Sicherheiten hinterlegt werden können. Als Sicherheit kann beispielsweise der Kfz-Brief dienen, wenn der Azubi Kredit ohne Schufa für ein Fahrzeug benötigt wird.

Was man beim Azubi Kredit ohne Schufa bedenken sollte

Die Entscheidung, einen Azubi Kredit ohne Schufa aufnehmen zu wollen, sollte man sich gut überlegen. Als Auszubildender hat man in der Regel nur ein geringes Einkommen. Eine Kreditrate schmälert dieses Einkommen noch einmal zusätzlich, selbst wenn die Rate sehr klein ist. Auf Grund des geringen finanziellen Spielraums sind die Kreditlaufzeiten meist sehr lang (um die Raten klein zu halten). Man zahlt also sehr lange ab und hat in der Regel hohe Zinsen.

Eine Alternative zum schufafreien Azubi Kredit sind Darlehen von Privat zu Privat. Beim Darlehen von Privat zu Privat kommt das Geld von einer anderen Privatperson. Das kann ein Verwandter sein, aber auch ein Fremder. Es gibt Kreditmarktplätze im Internet, wo Menschen, die Geld anlegen möchten und Menschen, die Geld benötigen, aufeinander treffen. Die Kriterien beim Kredit von Privat zu Privat sind in der Regel flexibler, was Azubis entgegen kommt.

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