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Worauf man beim Kauf einer Digitalkamera achten sollte

Heutige Digitalkameras sind randvoll mit Funktionen, so dass es einfacher als je zuvor ist eine große Menge von Bildern aufzunehmen. Die schwierigste Aufgabe ist, die richtige Digitalkamera aus dem scheinbar endlosen Überangebot auszuwählen.

Digitalkamera
Quelle: canon.de

Der Megapixel-Mythos


Eine hohe Megapixel-Anzahl bedeutet nicht, dass eine Digitalkamera eine bessere Bildqualität liefert. Aufgrund der relativ geringen Größe des Bildsensors einer Point-and-Shoot-Kamera, kann sich eine hohe Megapixel-Anzahl negativ auf die low-light Performance auswirken und zu mehr Bildrauschen führen. Wenn sie lediglich Fotos im 10:9 Format beim Fotografen anfertigen lassen, ist eine Digitalkamera mit einer von Auflösung von 6-Megapixel völlig ausreichend.

Zoom in

Obwohl ein digitaler Zoom meist einen größeren Zoombereich bietet ist die Bildqualität nicht so gut wie bei einem optischen Zoom. Wenn Sie eine Digitalkamera mit einem langen Zoom-Objektiv kaufen, stellen Sie sicher, dass es auch eine optische Bildstabilisierung bietet, um verschwommene Fotos und Verwacklungsunschärfe zu minimieren. Ein optischer Sucher ist praktisch bei Aufnahmen im hellen Sonnenlicht, da unter direkter Sonneneinstrahlung Motive auf einem LCD Bildschirm meist nicht zu erkennen sind. Allerdings verlassen sich viele Digitalkameras nur auf das Display anstatt auf den Sucher. Im Allgemeinen gilt, desto größer der LCD, desto besser.

Bildstabilisierung / Antishake

Einige Digitalkameras bieten Antishake (auch Bildstabilisierung) als Aufnahme-Modus oder als ein Merkmal, das man ein-und ausschalten kann. Dies ist hilfreich, wenn man Fotos in Situationen schießen möchte, in denen es schwierig ist, ein scharfes Bild zu bekommen, wie z. B. bei schwachem Licht oder Action Aufnahmen. Fortgeschrittene Digitalkameras, einschließlich SLRs, bieten in der Regel zwei Methoden zur Bildstabilisierung: Die optische Bildstabilisierung und die Sensor Bewegung, in der der Kamera-Sensor bewegt wird, um Erschütterungen zu kompensieren. Die meisten Point-and-Shoot-Kameras bieten eine digitale Bildstabilisierung, die das Bild korrigiert nachdem es aufgenommen wurde. Die digitale Bildstabilisierung ist allerdings weniger effektiv als die optische Stabilisierung. Es lohnt sich hier mehr Geld für eine Digitalkamera auszugeben, die über eine optische Bildstabilisierung verfügt.

Aufnahmemodi

Point-and-Shoot-Kameras bieten zahlreiche Aufnahmemodi, die die Kamera-Einstellungen automatisch auf die jeweilige Situation anpassen. Zum Beispiel hält der Portrait-Modus das Vordergrund-Motiv im Fokus, ein Sport-Modus ist hingegen für schnelle Action-Aufnahmen gut. Die voll manuelle Kontrolle über eine Digitalkamera erhält man jedoch meist erst mit einer Spiegelreflexkamera. Eine der nützlichsten Modi bei vielen neuen Kameras ist die Gesichtserkennung. Beim Erkennen von Gesichtern, optimiert die Kamera den Fokus und die Belichtung automatisch. Einige neue Kameras haben sogar eine Lächeln-Erkennung, die automatisch ein Bild schießt, wenn jemand lächelt; dieser Aufnahme-Modus ist besonders für Babyfotos geeignet.

Wlan, Internet und Akkus

Wenn Sie ihre Fotos häufig ins Internet auf Foto-Sharing-Webseiten wie Flickr stellen, ist eine Kamera mit integriertem WiFi ideal. Über einen WiFi-Hotspot können Sie so auch von unterwegs ihre Fotos mit ihren Freunden teilen und direkt ins Internet laden. Einige Digitalkameras verwenden AA-Batterien, während andere ein proprietären Akku besitzen. AA-Batterien sind leicht erhältlich, wiederaufladbar, billiger und länger benutzbar als ein Akku. Mit einem Akku kann eine Digitalkamera unter Umständen zwar länger betrieben werden, allerdings ist der Ersatz teuer. Zudem ist es unwahrscheinlich, das die meisten Digitalkamera-Hersteller auch noch in 5-7 Jahren den entsprechenden Akku herstellen.

Speicherformate und Videoaufnahmen

Um Foto-Aufnahmen abzuspeichern eignet sich das häufig verwendete Dateiformat JPEG. Sollte man allerdings seine digitalen Aufnahmen häufig mit einem Fotobearbeitungsprogramm bearbeiten, ist es hilfreich wenn die Digitalkamera auch Bilder im Raw-Modus abspeichern kann. Digitalkameras benötigen in der Regel eine Speicherkarte. SD-Karten, die im Paket mit der Kamera verkauft werden, haben in der Regel eine geringe Kapazität, sowie eine schlechte Schreib -und Lesegeschwindigkeit. Lassen sie sich beim Kauf also nicht davon blenden. Viele Point-and-Shoot Kameras sind in der Lage, High-Definition Videos mit einer Auflösung von 1280 x 720 Pixel aufzunehmen. Billige Digitalkameras bieten in der Regel jedoch nur Video-Aufnahmen mit einer Auflösung von 640 x 480 Pixel oder 320 x 240 Pixel. Die Video-Qualität ist bei Digitalkameras nicht so gut wie bei einem eigenen Camcorder, dennoch sind die meisten modernen Kameras ein sinnvoller Camcorder Ersatz.

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1 Kommentar
Henry | 18. Jan 2010, 2:11
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Man sollte sich auch überlegen, ob man eine spiegelreflex braucht, oder ob eine bridge oder eine gescheite kompakte nicht reichen.
eine gute kompakte, bespielsweise die sigma dp1s kann von der abbildungsleistung sicherlich genauso viel wie so manch eine dslr. hat dafür aber den nachteil des statischen objektivs. man schleppt aber auch nichts mit rum. eine bridge bietet gewaltigen zoom und gute qualität. kostet in der ersten anschaffung aber auch ca wie eine einfach dslr – aber keine folgekosten für objektive.
ansonsten schöner beitrag – nun ist er vollständig ;)
gruß

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