Call of Duty 7: Virtuelles Töten von Fidel Castro erzürnt Kuba

Ballerspiele stoßen immer wieder auf Kritik. Auch bei Call of Duty: Black Ops ist dies nun der Fall. Auslöser der Kritik ist die erste Mission des Spiels. Die Aufgabe besteht in dieser Mission nämlich im Töten des virtuellen Ebenbilds des ehemaligen kubanischen Staatsoberhaupts Fidel Castro. Auf Kuba hat man kein Verständnis für die Macher von Call of Duty: Black Ops. Das Spiel glorifiziere tatsächliche Attentatsversuche auf Castro und sei nicht gut für die Jugend.

In vielen Ballerspielen geht es ums Töten. Diese Tatsache alleine lässt immer wieder Kritik am Genre aufkommen. Nun traf es Call of Duty: Black Ops. Es geht bei der Kritik jedoch nicht um das Töten generell. Im Speziellen geht es um die erste Mission des Games. Der Spieler muss hierbei nämlich das virtuelle Ebenbild des ehemaligen kubanischen Staatsoberhaupts Fidel Castro töten. Auch wenn es sich hierbei, wie sich später herausstellt, nur um einen Doppelgänger Castros handelt, ist man auf Kuba entsetzt.

call of duty black ops cutting

Quelle: callofduty.com

In der Geschichte hatte es nämlich einige echte Attentatsversuche auf Castro gegeben, die insbesondere den USA zugeschrieben werden. Die Auseinandersetzung werde nun auf virtuellem Wege fortgeführt, was kubanische Medien entzürnt. Die Attentate der USA würden glorifiziert, heißt es, und die Jugend quasi nebenbei verführt. Kinder und Jugendliche, die Call of Duty: Black Ops spielen, könnten so zu realen Soziopathen werden.

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Fidel castro call of duty black ops

Quelle: Activision.com

Call of Duty: Black Ops von Treyarch ist der siebte Teil der Call of Duty Reihe und in dieser Woche erschienen. Das Game ist sowohl in Deutschland als auch in den USA zu haben. Der Taktik-Shooter ist für den PC als Windows Version, die Microsoft Xbox 360, die Sony PlayStation 3 und die Nintendo Wii erhältlich. Die deutsche Version des Games wurde um die blutigsten Szenen beschnitten und ist dennoch erst ab 18 Jahren zu kaufen.

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